Mönchengladbach: Favre will nicht über „sein” Sturmproblem reden

Mönchengladbach: Favre will nicht über „sein” Sturmproblem reden

Fast bizarr: Da stößt Lucien Favre mit seiner öffentlichen Bemerkung über zu ähnliche Stürmer eine Diskussion an, und zwei Tage nach dem 1:3 gegen Kiew und zwei Tage vor dem ersten Bundesligaspiel gegen Hoffenheim will Borussia Mönchengladbachs Trainer „nicht darüber sprechen”.

Immerhin quetscht er sich dann doch noch die Bemerkung heraus, „wir müssen die richtige Mischung finden.”

Die Bundesliga-Saison ist noch nicht gestartet, und schon hat der Klub eine Diskussion speziell über seinen Sturm und damit die Transferpolitik. Nimmt man den Schweizer Tüftler ernst, kann er unmöglich am Samstag gegen die Babbel-Elf mit dem Sturm-Gespann Luuk de Jong und Igor de Camargo beginnen. Den Ast hat Favre selbst abgesägt, obwohl er auch mit draufsitzt. Denn wechselt er die Front-Besetzung, steht die Frage im Raum, warum er mit „de-de” gegen Kiew begonnen hat.

Sportdirektor Max Eberl, dessen Transferpolitik Favre indirekt kritisierte, verweist auf die neue Breite im Kader. Zwei haben auch Tempo: Doch bei Branimir Hrgota hält man den Sprung von der zweiten schwedischen Liga hin Richtung Champions-League-Niveau oder Bundesliga wohl noch zu hoch. Und Peniel Mlapa ist zwar wieder gesund, aber noch nicht spielfit. Was nun? Tempo ist gefragt!