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Mönchengladbach: Fach versucht in Dortmund den Spagat

Mönchengladbach : Fach versucht in Dortmund den Spagat

Er ist noch extrem fit - doch bei diesem Spagat könnte sich auch Holger Fach zerren.

„Wir wollen alles versuchen, den fehlenden Punkt zum Klassenerhalt in Dortmund zu holen”, sagt der Mönchengladbacher Trainer, einerseits.

Andererseits muss Fach drei Profis davor schützen, fürs mögliche Endspiel gegen 1860 München übernächsten Samstag gelbgesperrt zu sein. „Ich überlege, den ein oder anderen nicht spielen zu lassen.”

Die „bedrohten” Borussen kommen aus allen Mannschaftsteilen: Stürmer Vaclav Sverkos, Mittelfeldspieler Markus Hausweiler und Abwehrspieler Jeff Strasser.

Die Güterabwägung: Wer ist (fast) unersetzlich, bei wem ist die Verwarnungs-Gefahr am größten?

Vaclav Sverkos könnte am ehesten den Finger heben: Der junge Tscheche vereint Tor-Drang mit der Stärke in eins-gegen-eins-Situationen.

Sein „stürmisches” Temperament aber beschränkt sich nicht auf den sportlichen Teil. Dilemma-Fall.

Markus Hausweiler ist dagegen routiniert genug, sich foulmäßig zurückzuhalten und nicht unersetzlich. Einsatz verantwortbar. Jeff Strasser ist die Fleisch gewordenen Herausforderung für jeden Schiedsrichter und auf der linken Abwehrseite gegen den schnellen Gambino nicht unbedingt die ideale Besetzung. Nicht gerade unersetzlich, aber der Luxemburger ist Schon-Favorit.

Schon-Profi ist derzeit Thomas Broich. Wegen seiner Sehnenentzündung unterm Fuß hält er sich mit Mountainbiken fit.

„Es wird von Woche zu Woche leicht schlechter. Ich komme nach einem Spiel nicht mehr ganz auf das Level der Vorwoche zurück.” Doch einem Einsatz steht nichts entgegen. „Von meiner Seite.”

Von der Fach-Seite sicherlich auch nichts. Immerhin wähnt sich Broich gewappnet gegen Dortmunds Droh-Kulisse von 83000 Zuschauern: „Das hatten wir in Burghausen jede zweite Woche.”