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Köln: Ende der Kompromisse beim FC

Köln : Ende der Kompromisse beim FC

Sucht der FC himmlischen Beistand? Zurück aus dem Trainingslager im Hotel Klosterpforte in Marienfeld hat Kölns Trainer Uwe Rapolder eher irdische Ziele im Blick.

„Wir ziehen unser Ding durch, wollen mehr Herz, mehr Dominanz”, gibt Rapolder nach dem Trainingslager und vor dem Hannover-Spiel als Parole aus.

Und mit welchem Personal sollen die ehrgeizigen Vorstellungen umgesetzt werden? „Da wird es wenig Kompromisse mehr geben, was Namen betrifft. Wir müssen bei unserer jungen Mannschaft zwei, drei Korsettstangen einziehen. Grammozis ist gut aufgefallen, Mokthari bereit, Führungsaufgaben zu übernehmen, und Schlicke lernt, andere mitzureißen”, skizziert er das Gerüst.

Ob sich darauf in der Spitze Lukas Podolski stützen wird, konnte Rapolder vor dem Training am Freitag nicht sicher sagen; er hatte seinen Nationalspieler nach dem Trainingslager noch nicht gesehen.

„Er spielt nur, wenn er auch hundertprozentig fit ist, und ich werde mich nicht auf Diskussionen einlassen, dass Lukas in der Nationalelf verheizt wird”, schob der Fußballlehrer Spekulationen einen Riegel vor. Beim Profi-Kader geblieben ist Dennis Epstein von der Kölner U23.

Direkte Konkurrenz im Abstiegskampf ist der Sonntags-Gegner für Rapolder nicht. „Hannover wird am Ende weiter oben sein. Wir sehen uns als Jäger von, äh, wer hat 12 Punkte?”, fragt er den Manager. Nur Wolfsburg; aber dazwischen warten noch Leverkusen, Dortmund, Stuttgart.