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Köln: „Ein Sieg wäre die Wende gewesen”

Köln : „Ein Sieg wäre die Wende gewesen”

Eine einzige Szene und deren Konsequenzen erschütterte die Gefühlswelt des 1. FC Köln.

Als Youssef Mokhtari allein vor Torhüter Christofer Heimeroth auftauchte, die frei stehenden Kollegen Matthias Scherz und Lukas Podolski übersah und die Kugel ans Außennetz drosch, brachte er Schalke 04 zurück ins Spiel. Da waren 70 Minuten gespielt.

Eine Viertelstunde später bedankte sich S 04 auf besondere Weise: Sands Kopfballtreffer zum 2:2 traf die Köln ins Mark und sorgte dafür, dass die Ebbe auf dem Punktekonto andauert.

Egoist Mokhtari gab sich nach dem Auslaufen einsichtig. „Wenn ich den Ball quer lege, gewinnen wir das Spiel”, räumte der Mittelfeldspieler ein. Uwe Rapolder setzte seine Worte bewusst kontrolliert: „Das war ein Lehrbeispiel in Sachen Teamgeist, Altruismus und sozialer Kompetenz”, sagte FC-Trainer. „In der Situation muss er natürlich abspielen. Darüber muss er einen Aufsatz schreiben.”