1. Sport
  2. Fußball
  3. Bundesliga

Köln: Den FC quälen keine Zweifel

Köln : Den FC quälen keine Zweifel

Andreas Rettig redet nicht um den heißen Brei herum. „In den nächsten Wochen muss noch mehr passieren, damit wir Planungssicherheit haben”, erwartet der Manager des 1. FC Köln von seiner Mannschaft.

Nach dem erfolgreichen Start des souveränen Zweitliga-Tabellenführers in die Rückrunde und vor der Partie beim MSV Duisburg am Freitag (19 Uhr) formuliert der Sportchef der „Geißböcke” die zeitliche Vorgabe: „Anfang April würden wir gerne wissen, welcher Spielklasse wir in der nächsten Saison angehören.”

Zweifel, dass es mit dem direkten Wiederaufsteig in die Bundesliga vielleicht doch nicht klappen könnte, quälen beim FC keinen der Verantwortlichen. Die letzte Niederlage in einem Pflichtspiel liegt schon 285 Tage zurück.

„Wir müssen momentan natürlich zweigleisig planen”, betont Rettig. „Der Plan für die 2. Liga liegt in der untersten Schublade. Ich bin davon überzeugt, dass der da auch bleibt.”

Folgerichtig stellen der Manager und Trainer Friedhelm Funkel die ersten personellen Weichen für die Kölner Erstliga-Zukunft. Nach der Verpflichtung von Bayern-Ersatztorhüter Stefan Wessels steht seit Mittwoch auch fest, dass Giovanni Federico in der Domstadt bleibt. Er verlängert seinen Vertrag bis 2005

„Für Giovanni gibt es keine bessere Alternative als den FC”, sagte Trainer Funkel. Was nicht bedeutet, dass Federico morgen im Wedaustadion spielt. „Darin sehe ich aber kein Problem”, betont Funkel. „Er kennt seinen Stellenwert im Team. Wir bauen ihn in Ruhe auf.”

In Duisburg soll der zuletzt gelbgesperrte Kapitän Dirk Lottner wieder die Fäden im Mittelfeld ziehen. „Wir müssen uns da auf einen ganz schweren Gang einstellen”, weiß Friedhelm Funkel, was den FC an seiner alten Wirkungsstätte erwartet. „Köln, Oberhausen und Duisburg sind die einzigen, die in der 2. Liga zu Hause noch ungeschlagen sind. Der MSV hat durchaus das Zeug, Dritter zu werden.”

Funkels Beziehung zum nächsten Gegner ist eine besondere. „Die viereinhalb Jahre beim MSV waren meine bisher schönste Zeit als Trainer”, blickt er zurück. Und auch seine erfolgreichste. Das kann sich aber schnell ändern.