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Mönchengladbach: Defizite statt Fluch: Nagelprobe in Bremen

Mönchengladbach : Defizite statt Fluch: Nagelprobe in Bremen

Für Jupp Heynckes ist die Auswärtsschwäche kein Fluch, dem man sich schicksalshaft fügen muss.

Die Entmythologisierung dieses Phänomens vollzog sich auf dem Trainingsplatz. Übung macht nicht unbedingt den Meister, aber mit zielgerichteter Arbeit kann man seine scheinbar festzementierten Defizite meistern. „Wir haben sehr intensiv trainiert. Mit Trainingsformen, die prädestiniert sind, auf des Gegners Platz bestehen zu können.”

Die Nagelprobe gibt es heute in Bremen. Dort könnte das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff speziell über Werders schwächliche linke Seite zum Erfolg führen, auch wenn der offensivlastige Tim Borowski verletzt ausfällt.

Die schnellen Spieler hat Heynckes dafür, selbst wenn mit Oliver Neuville ein Sprinter ausfällt. Er wird durch Vaclav Sverkos ersetzt, der ebenfalls am besten klar kommt, wenn er die nötigen Räume hat. Ähnlich wie Michael Delura, der zuletzt beeindruckte.

Auch Bernd Thijs ist für die Position vor der Abwehr gesetzt. „Er hat die jungen Spieler hervorragend geführt”, ist Heyynckes nicht nur von dessen fußballerischen Fähigkeiten überzeugt.