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Köln: Chihi entkommt den Flammen

Köln : Chihi entkommt den Flammen

Ein eher lapidarer Satz sorgte am Donnerstag beim 1. FC Köln für große Erleichterung. „Es geht mir gut, es ist alles in Ordnung.” Sagte Adil Chihi nach einem Alptraum vor dem Training am Geißbockheim.

Auf einer Länderspielreise mit Marokkos U19 nach Kamerun entgingen der 19-Jährige und seine Teamkollegen nur knapp dem Tod, als sie aus einem brennenden Flugzeug gerettet wurden. Das Flugzeug, mit dem die U-19-Nationalmannschaft Marokkos nach der 1:2-Niederlage in Kamerun heimwärts fliegen wollte, hatte in der Nacht zum Dienstag während des Starts Feuer gefangen.

Chihi: „Plötzlich roch man Qualm. Die Leute an den Fenstern sahen das Triebwerk auf dem hinteren Flügel in Flammen aufgehen. Ich war wie gelähmt, konnte mich vor Schreck nicht bewegen. Es herrschte Chaos. Es wurde dunkel. Da dachte ich, ich müsste sterben.” Der Pilot konnte den Startvorgang noch abbrechen. Über Notrutschen verließen die Passagiere das brennende Flugzeug.

„Ich denke, dass ich Sonntag gegen Fürth spielen kann”, gab sich das Jung-Talent gestern erstaunlich gefestigt. Dagegen kann FC-Coach Christoph Daum nicht auf Nemanja Vucicevic zurückgreifen. Er fällt mit einer Außenband-Verletzung im rechten Knie bis zu vier Wochen aus.