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Aachen: Alemannia II und Brand komplettieren Halbfinale

Aachen : Alemannia II und Brand komplettieren Halbfinale

Hallenfußball könnte so schön sein - wenn es nur nicht Leute wie Ruven Fux gäbe. Was der Aachener Schiedsrichter am Donnerstagabend zum Abschluss der Köpi-Cup-Vorrunde ablieferte, war skandalös, zumal er seinen Alsdorfer Kollegen Stefan Glasmacher letztlich noch „ansteckte”.

Bei schwierigeren Entscheidungen fast immer falsch zu liegen, war aber auch eine Art von Konsequenz. Nutznießer war vor allem Landesliga-„Kellerkind” Borussia Brand, das sich durch eine eigenmächtig verlängerte Pause zwischen den beiden letzten Spielen keine Sympathien holte.

Zudem fiel Routinier Roman Darneden durch eine Tätlichkeit unangenehm auf, die ungeahndet blieb. Zumindest sportlich setzte das Team von Trainer Alex Medina mit dem neuerlichen Einzug in die Endrunde ein Ausrufezeichen.

Das gelang erwartungsgemäß auch Titelverteidiger Alemannia Aachen II, obwohl Trainer Thomas Hengen mit dem glänzenden Torwart Tim Krumpen, Thomas Sabacinski und Abdul Özgen gerade mal drei Akteure aus dem Oberliga-Kader aufgeboten hatte. Diese überzeugten ebenso nur phasenweise wie die sechs A-Junioren. Letztlich sollte es aber trotzdem zum Gruppensieg reichen.

Was allerdings teilweise daran lag, dass der SV Breinig vor 800 Zuschauern - darunter Alemannias neuer Profi-Chefcoach Jürgen Seeberger - nie so richtig „in die Gänge” kam und sein spielerisches Können weitgehend vermissen ließ.

Im Gegensatz nur Namenscousine aus Eschweiler am Vortag wehrte sich Bezirksligist Rhenania Richterich nach Kräften, war aber teils überfordert, teils vom Schiedsrichter benachteiligt.

Die Ergebnisse: Bor. Brand - Breinig 6:2, Alem. Aachen II - Richterich 7:0, Breinig - Richterich 6:2, Aachen II - Brand 2:2, Brand - Richterich 4:3, Aachen II - Breinig 5:4

Halbfinals am Freitag: 18.30 Westwacht Aachen - Brand
19.15 Aachen II - Borussia Freialdenhoven

Endspiel: 20.45