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Aachen: Abkehr vom Konterfußball, Alemannia muss sich umstellen

Aachen : Abkehr vom Konterfußball, Alemannia muss sich umstellen

Er ist wieder da. Jörg Berger hat am Tivoli mit krankheitsbedingter Verspätung die Arbeit am Montag wieder aufgenommen. Sein erstes Interview in der Saison 2003/2004.

Wo wird der Schwerpunkt in der Vorbereitung liegen?

Berger: Wir werden nicht mehr den Konterfußball wie mit Miro Spizak spielen.

Eine der Problemzonen waren die beiden Außenbahnen. Welche Ideen haben Sie für die Seiten?

Berger: Willi Landgraf hat die vergangene Saison stark begonnen. Später fehlten dann rechts, aber noch stärker links die Alternativen. Uns fehlen die Linksfüßler, da achten wir aktuell bei der Sondierung besonders drauf.

Henri Heeren hatte ein Angebot vom Verein, dann haben Sie aus sportlichen Gründen abgesagt. Wie erklärt sich der Widerspruch?

Berger: Er hatte ein Angebot, das er abgelehnt hat. Dann habe ich entschieden, dass wir etwas anderes machen. Schließlich haben wir nur einen kleinen Kader, und da muss man Entscheidungen treffen.

Ein Strafraumspieler wie Erik Meijer muss gefüttert werden. Denken Sie an ein System mit zwei festen Außenstürmern?

Berger: Nein, wir halten am System mit zwei Stürmern fest. Wir haben dafür auch nicht die echten Außenstürmer.

Auf welchen Positionen besteht noch Handlungsbedarf?

Berger: Auf der linken Angriffsseite. Auf anderen Positionen muss man geduldig die ersten vier, fünf Vorbereitungsspiele abwarten und sehen, wo Engpässe bestehen.

Im Gespräch war noch ein Abfangjäger vor der Abwehr.

Berger: Die Position haben schon Grlic und Mbwando gespielt, und auch Brinkmann passt dort. Warten wir mal ab.

Vor der letzten Saison gab es die Idee, in der Abwehr eine Dreierkette zu installieren. Wird der Plan reaktiviert?

Berger: Das war noch ein System um Frank Schmidt. Nein, wir halten die Viererkette bei, Alexander Klitzpera bleibt der zentrale Organisator.