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Köln: 10-Millionen-Offerte für Lukas Podolski?

Köln : 10-Millionen-Offerte für Lukas Podolski?

Der 1. FC Köln trat zwei Tage vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC in Sachen Lukas Podolski auf die Bremse.

Der Klub veröffentlichte eine Grundsatzerklärung, in der es heißt, dass „es bis zur Winterpause keinerlei Vertragsgespräche von und mit Lukas Podolski geben wird”.

Zudem würden bis zu diesem Zeitpunkt weder der Verein noch der Spieler und dessen Berater öffentliche Stellungnahmen zu Mutmaßungen abgeben oder Anfragen und Berichterstattungen zu diesem Thema kommentieren.

„Die aktuelle öffentliche Diskussion ist für Lukas und seine Entwicklung alles andere als förderlich. Wir werden dies nicht weiter unterstützen und uns in aller Ruhe und erst zu einem späteren Zeitpunkt mit Lukas und seinen Beratern über dessen Zukunft Gedanken machen”, sagte FC-Präsident Wolfgang Overath.

Dies freilich ist weder Dementi noch Bestätigung des Berichts eines Kölner Boulevard-Blattes, das am Freitag eine 10-Millionen-Euro-Offerte publiziert hatte (2 Mio. Euro pro Jahr bis 2010 plus Abtretung der persönlichen Werberechte an Podolski).

Unterdessen hat Uwe Rapolder am Sonntag weiter personelle Probleme. Inklusive des gesperrten Scherz (Madsen oder Helmes spielen für ihn) fehlen fünf Profis. Dagegen kehrt Alpay (Infekt) ins Team zurück und könnte von Beginn an spielen.

Ob Rapolder drei oder vier Abwehrspieler einsetzt, „hängt von der Spielweise der Hertha ab. Je nach Bedarf können wir uns im Spiel relativ rasch verschieben”, sagte der Coach, der sich zu den Podolski-Spekulationen nicht äußern wollte: „Das ist Chefsache, da halte ich mich raus.”