Köln: 1. FC Köln: Zu viel investiert, zu wenig erreicht

Köln: 1. FC Köln: Zu viel investiert, zu wenig erreicht

Claus Horstmann sieht beim Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln eine Diskrepanz zwischen finanziellem Aufwand und sportlichem Gewinn.

„Der FC hat über die vergangenen Jahre für das, was wir im sportlichen Bereich erreicht haben, zu viel investiert. Ausgaben und sportlicher Erfolg standen nicht im Einklang”, sagte der Hauptgeschäftsführer des Vereins dem „Kicker” (Donnerstag).

Bis zum Saisonende will der FC laut Horstmann schwarze Zahlen schreiben und gleichzeitig Verbindlichkeiten abbauen. Das bedeute aber nicht, dass FC-Star Lukas Podolski, dessen Vertrag 2013 ausläuft, verkauft werden müsse.

Horstmann will beim Bundesliga-Premierenmeister (1964) eine strukturelle Wandlung herbeiführen. Der FC könne nicht nur investieren, sondern müsse vielmehr Toptalente entwickeln und „auf Sicht Transfereinnahmen erzielen, die wir in den vergangenen Jahren nicht hatten”.

Übernommen habe sich der Verein in der Vergangenheit indes nicht: „Dann wären wir nicht mehr da.” Man habe investiert, jetzt konsolidiere man. „Diesen Weg gilt es weiter zu gehen: Transfererlöse erzielen, Toptalente entwickeln, konsolidieren”, betonte Horstmann. Die aktuelle Situation sei nicht bedrohlich. „Nein, wir hätten die Lizenz ja nicht in der Form bekommen, wenn das dramatische Dinge wären”, sagte er.

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