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Mönchengladbach: Sein „Ehrgeiz ist groß”: Stindl will sich für die WM 2018 empfehlen

Mönchengladbach : Sein „Ehrgeiz ist groß”: Stindl will sich für die WM 2018 empfehlen

Auf dem Weg zur anvisierten Teilnahme an der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 will sich Lars Stindl nicht stoppen lassen. „Das ist eine große Herausforderung. Mein Ehrgeiz, an der WM in Russland teilzunehmen, ist groß”, sagte der Offensivspieler von Borussia Mönchengladbach am Dienstag.

In der starken Form, in der er vor wenigen Wochen beim Confed Cup auftrat, will er sich auch in der nächsten Bundesliga-Saison präsentieren: „Den Schwung will ich mit zur Borussia nehmen.”

Stindl hatte im vergangenen Juni im Vorfeld des Confed Cup sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft gegeben und konnte sich im Verlauf des Turniers in Russland mit guten Leistungen in den Vordergrund spielen. Das Finale gegen Chile entschied er mit seinem Treffer zum 1:0-Sieg, jetzt hofft Stindl nach insgesamt sechs Länderspielen auf weitere Einladungen von Bundestrainer Joachim Löw.

„Es war eine große Ehre, im hohem Alter erstmals in die Nationalmannschaft berufen zu werden”, sagte der 28-Jährige. Er schoss drei Turniertore und bestach durch sein Engagement: „Ich bin ein Typ, der immer alles für die Mannschaft gibt.”

Gemeinsam mit Nationalspieler Matthias Ginter soll Stindl nach verlängerten Urlaub an diesem Mittwoch ins Mannschaftstraining bei der Borussia einsteigen. Bereits am Montag und Dienstag absolvierte das Duo am Niederrhein die obligatorische Leistungsdiagnostik. „Der Urlaub war sehr erholsam. Es hat gut getan, nach der langen Saison mal abzuschalten”, erklärte Stindl. Er freut sich nun auf den Trainingsstart: „Ich habe ausreichend Urlaub gehabt und bin sehr gut vorbereitet.”

Gute Leistungen

Borussia-Trainer Dieter Hecking ist zuversichtlich, dass Stindl nach dem Urlaub schnell wieder an seine guten Leistungen aus der Vorsaison anknüpfen kann. „Wir gehen davon aus, dass er physisch sehr schnell ein hohes Niveau haben wird. Der super Auftritt beim Confed Cup wird ihn motivieren”, meinte Hecking bereits vor der Rückkehr des Teamkapitäns.

Gleichwohl kündigte der Coach an, dass er den Nationalspieler bei Bedarf auch bremsen wolle: „Wir müssen gerade am Anfang aufpassen, dass er nicht übermotiviert ist. Unser Kader ist groß genug, dass wir ihn auch mal draußen lassen können.”

Nach dem neunten Tabellenplatz in der Vorsaison und der damit verpassten Qualifikation für den Europapokal will Stindl mit der Borussia auch in der Bundesliga wieder richtig durchstarten. „Wir müssen wieder die Konstanz und die Gier entwickeln, die uns in der vorigen Saison gefehlt haben”, erläuterte Stindl, der nun in seine dritte Spielzeit in Mönchengladbach geht.