Mönchengladbach: Europa League: Lösbare Aufgaben für Favres Team

Mönchengladbach: Europa League: Lösbare Aufgaben für Favres Team

Viel Zeit, den Tag nach dem historischen 7:0 gegen FK Sarajevo zu genießen, blieb Stephan Schippers nicht. Denn am nächsten Morgen musste Mönchengladbachs Geschäftsführer schon wieder in den Flieger steigen. Das Ziel seiner Dienstreise: Monaco. Um genau zu sein: das Grimaldi Forum. Dort wurden am Freitagmorgen Gladbachs künftige Gruppengegner in der Europa League ausgelost.

Und die Losfee meinte es gut: In Gruppe A bekommt es die Borussia mit dem spanischen Club FC Villarreal, dem FC Zürich und Apollon Limassol aus Zypern zu tun - lösbare Aufgaben für den Bundesligisten.

Für Gladbachs Raffael und Lucien Favre gibt es beim Duell in Zürich ein Wiedersehen mit ihrem früheren Club. Der Coach war mit dem FCZ zweimal Schweizer Meister geworden. Bereits vor zwei Jahren war die Borussia nach Limassol gereist und hatte sich dabei im Duell mit dem Nachbarclub AEL (0:0) schwergetan. Der frühere Champions-League- und Europa-League-Halbfinalist Villarreal dürfte die größte Herausforderung sein. Trotzdem war Schippers, der den erkrankten Sportdirektor Max Eberl vertrat, mit der Auslosung zufrieden: „Das ist eine machbare Gruppe. Ziel muss es sein, die Gruppe zu überstehen.“

Der erste Spieltag ist für den 18. September angesetzt, das Finale findet am 27. Mai 2015 im Warschauer Nationalstadion statt. Um den Wettbewerb aufzuwerten, erhält der Sieger mindestens einen Startplatz für die Playoffs der Champions League. Sollte der Gewinner der Königsklasse bereits über die nationale Liga qualifiziert sein, geht der Europa-League-Titelträger direkt in die Gruppenphase. Finanziell steht der Wettbewerb weiter im Schatten. 1,3 Millionen Euro beträgt die Teilnahmeprämie pro Verein. 8,6 Millionen Euro gibt es hingegen als Startgeld in der Champions League.

(red/dpa)
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