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Borussia Mönchengladbach: Personalsituation noch angespannt

Rose „happy“ über Fans : Gladbachs Personalsituation noch angespannt

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach kann auch im ersten Saison-Heimspiel personell noch nicht aus dem Vollen schöpfen.

So werden die Stürmer Alassane Plea und Marcus Thuram im Spiel gegen Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky) vor voraussichtlich 10 804 Zuschauern nicht von Beginn an spielen. „Sie sind weiter. Aber sie befinden sich noch in einem Prozess der Reintegration“, sagte Trainer Marco Rose am Donnerstag. Beim 0:3 der Gladbacher in Dortmund am vergangenen Wochenende wurden beide in der 57. Minute eingewechselt.

Das Gleiche gelte auch für Breel Embolo („teilweise integriert“) und Denis Zakaria, die in Dortmund gar nicht im Kader waren. Fehlen wird auf jeden Fall Neuzugang Valentino Lazaro (Muskelbündelriss in der Wade).

Ein Wiedersehen gibt es gegen Union mit Max Kruse, der von 2013 bis 2015 bei der Borussia spielte. Der Wechsel zu Union habe Sportdirektor Max Eberl zwar „überrascht“, aber: „Max ist ein Spieler, der sich wohlfühlen muss. Er will bei besonderen Vereinen dem Spiel seinen Stempel aufdrücken. Das war in Bremen so und auch in Gladbach.“

Über das erste Spiel mit Zuschauern zeigte sich Trainer Rose „mehr als happy“. Eberl plädierte aber für viel Geduld in der Zuschauerfrage, nachdem „wir im März gelernt haben, wie schnell die Welt auf Null gedreht werden kann. Wir lernen nun wieder, mit mehr als zehn Menschen an einem Tisch zu sitzen. In Zukunft Metallica oder die Rolling Stones zu sehen, dass wollen wir wieder schaffen.“

(dpa)