Aachen: Trainer Michael Krüger muss seine Koffer packen ...

Aachen: Trainer Michael Krüger muss seine Koffer packen ...

Die Wahl von Dr. Alfred Nachtsheim zum Alemannia-Präsidenten werden die Profis nur aus der Zeitung erfahren. Die Mannschaft hat am Dienstag frei, die erste Freizeit nach zehn Tagen intensiver Arbeit.

Und auch der Trainer fährt nach Hause, packt seine Koffer, um im Laufe der Woche in seine neue Wohnung in Tivoli-Nähe einzuziehen. Die Lage hat sich entspannt, der unerwartete Sieg in Augsburg war die erste gute Nachricht seit Wochen, die erste frohe Botschaft für den neuen Coach.

„Ich habe bislang in Aachen nur schöne Tage erlebt, weil ich bei einem Super-Klub gelandet bin”, schreibt Michael Krüger ins Poesiealbum. „Aber dieser Sieg war schon wichtig.” Der Erfolg in Augsburg war eine Beruhigungspille. „Es gibt nichts zu feiern, wir müssen gegen Rostock nachlegen.”

„Ein paar Lichtfunken” am Ende des Tunnels hat der Trainer registriert und lobt deswegen die Leistung von Daniel Adlung. Kevin Kratz und Szilard Nemeth werden am Montag wieder dabei sein, während Abdul Özgen noch ein paar Tage braucht, um die Verletzungsfolgen zu überwinden.

Ansonsten bleibt der ohnehin kleine Kader weiter überschaubar. Der Verein hat ein paar Knie-Fälle zu viel. Konkurrenz sei deswegen herzlich willkommen, sagt Krüger. Es sagt das nicht fordernd, „aber ich wäre nicht unglücklich über neue Spieler”. Die Fahndung läuft primär im offensiven Bereich. In der Abteilung „Knipser” ist derzeit nur Benny Auer gelistet.