Aachen: Tennisergebnis zum Auftakt: Alemannia siegt 6:0 gegen Arminia Eilendorf

Aachen: Tennisergebnis zum Auftakt: Alemannia siegt 6:0 gegen Arminia Eilendorf

Am Ende gab es ein Tennis-Ergebnis. 6:0 besiegte Alemannia Aachen am Freitagabend den neuen Landesligisten Arminia Eilendorf. Nach fast zwei Wochen Konditionsarbeit war das ein erster kleiner Wettkampf für den Viertligisten. Der erste Eindruck machte durchaus Appetit auf mehr.

Die Mannschaft nahm den Vergleich sehr seriös an, hatte noch ausreichend Chancen für ein zweites 6:0. Vor einem Jahr hatte Alemannia die Saison an gleicher Stelle eröffnet. Heraus kam damals ein mühsamer 1:0-Erfolg. Der Torschütze war ein gewisser Ryo Suzuki. Der ist schon seit dem Winter weg, die meisten seiner ehemaligen Kollegen veränderten sich im Sommer beruflich.

So mussten sich die etwa 600 Zuschauer an viele neue Namen gewönnen. In Eilendorf begann Alemannias nächster Neuanfang. Die Voraussetzungen waren nicht nur durch die zwei Klassen Unterschied ungleich, die Spieler des neuen Landesligen unterbrachen für das Spiel ihren Fußballurlaub. Eine Halbzeit wehrte sich die Mannschaft, die Torwarttrainer Harald Juntersdorf anleitete, durchaus imponierend.

Der Ball hielt sich zwar erwartungsgemäß fast ausschließlich in der Hälfte der Gastgeber auf, aber die Fotografen bekamen nicht viel „Futter“. Nur selten kamen die Aachener zum Abschluss, häufig verhedderten sie sich in Arminias Abwehrgestrüpp. Einmal lupfte Vincent Boesen den Ball über Torwart Maurice Nadenau, doch Jalil Tahir konnte noch retten (21.). Arminias Keeper war dann doch überwunden nach einer schnellen Kombination über Aachens rechte Angriffsseite, Manuel Glowacz schickte Boesen los, dessen Hereingabe verwandelte Marcel Kaiser. Der Neuzugang erzielte Aachens erstes Saisontor nach 33 Minuten.

Trainer Fuat Kilic wechselte zur Pause fast komplett durch. Nur Mohamed Redjeb und der designierte Kapitän Peter Hackenberg zogen die komplette Schicht durch. „Team 2. Halbzeit“ kam schnell zu Chancen, obwohl Eilendorf sich noch weiter zurückzog. Regelmäßig kam der spielfreudige Gast nun zum Abschluss. Im Sturm lief der kleine interne Wettstreit zwischen Blendi Idrizi und Marc Kleefisch an. Idrizi traf doppelt (48./77.), Kleefisch gar dreifach (61./63./81.). Aachens jüngster Spieler absolviert gerade erstmals eine Saisonvorbereitung bei den Profis. „Solche Spiele sind einfach wichtig, um sich den Erwachsenenfußball anzueignen“, sagt der 18-Jährige.

Sein Trainer war zufrieden am Ende des ersten Testspiels. Hans Spillmann wird zeitnah sein Torwarttrainer, die Mannschaft macht phasenweise bereits einen munteren Eindruck. Kilic musste noch auf den erkrankten Gastspieler Guyon Philips (zuletzt FC Oss) verzichten, der am Montag wieder im Training erwartet wird. Der Coach hatte schon vor dem Spiel seinen Kader vergrößert — um 195 Zentimeter. Innenverteidiger Patrick Salata wechselt vom 1. FC Kaiserslautern zum Tivoli. Für die Pfälzer lief er für die U 23 in der Oberliga auf. Ausgebildet wurde Salata zuvor im Nachwuchsleistungszentrum von Fortuna Düsseldorf. Der 20-Jährige sei ein „sehr talentierter, robuster und passsicherer Spieler“, sagt sein neuer Ausbilder.

Freitagabend pausierte Salata noch, als der erste Satz in dieser Saison gespielt wurde.