Side: Tag 4 in Side: Hadouir verliert den Anschluss

Side: Tag 4 in Side: Hadouir verliert den Anschluss

Das war kein leere Drohung: Der Trainingsinhalt am Donnerstagmorgen ab 9.30 Uhr hieß - Laufen.

Alemannias Cheftrainer Friedhelm Funkel (mit Trillerpfeife) und „Co” Christoph John scheuchten den Kader ordentlich über den Platz auf dem Emirhan Sportkomplex.

Am meisten zu schaffen machte die Einheit Anouar Hadouir, der zwischenzeitlich den Anschluss an die Gruppe verlor, zur Trinkflasche griff und am Ende total ausgepumpt rücklings auf den Rasen sank. Der Holland-Marokkaner hat nach seiner langen Verletzungspause (Knie-Operation) mehr Rückstand als erwartet. „Das wird auch noch was dauern mit Anouar”, sagt Funkel.

Reinhold Yabo war fast schon wieder ein Glückspilz: Nach seiner Auswechslung beim 3:1 im Test gegen Erzgebirge Aue (Knieprellung) bekam „Ray” im Mannschaftshotel seine persönliche Einheit. Mit Physiotherapeut Oliver Dipper ging es zum Aqua-Jogging und in den Kraftraum. Den sahen am Nachmittag dann auch die Kollegen beim Training in drei Gruppen.

„Ordentlich” sagt Thomas Stehle über die Bedingungen in Side. „Das Paket passt. Da gabs schon Schlimmeres im Trainingslager” wie das Essen in einem Quartier auf Zypern. Kleine Kritik: „Die Plätze sehen zwar gut aus, aber sie sind hart und stumpf. Da hoppeln die Bälle schon mal.”

Am Freitag spielt Alemannia gegen Wacker Innsbruck den zweiten von drei Tests (zum Abschluss am Sonntag noch gegen den VfL Bochum). Die Österreicher sind Mittwochabend ins selbe Hotel eingezogen. Wacker - vormals FC Tirol, Swarovski Innsbruck und Wacker - kommt als Tabellensiebter der obersten (10er-) Liga. Prominentester Mann ist der Trainer: Walter Kogler, 44, einst Nationalverteidiger und WM-Teilnehmer 1998 in Frankreich.

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