Netzschau zum Spiel Alemannia Aachen gegen den TV Herkenrath

Netzschau zum Spiel der Alemannia in Herkenrath : Guter Herkenrath ist teuer

Bei sommerlichen Temperaturen gibt es ja gerne mal einen frischen Salat oder etwas anderes leichtes. Die Alemannia servierte am Samstag aber lieber schwere Kost. Und die war hart zu verdauen. Hat sie trotzdem probiert und erfreute sich an der Nachspeise: unsere Netzschau.

Vor der Reise nach Bergisch Gladbach zum Tabellenletzten hatte sich die Alemannia noch einmal schön rausgepützt und den Vertrag mit dem Mittelfeldstrategen verlängert.

Der 22-Jährige und seine Mannschaftskollegen wollten möglichst da weitermachen, wo sie am Dienstag im Nachholspiel aufgehört hatten: mit einem Sieg. Torwart Niklas Jakusch brachte es wie folgt auf den Punkt:

Die Fans sahen das verständlicherweise nicht anders:

In den Spielen gegen die Kellerkinder taten sich die Aachener häufig schwer. Und auch den Leistungen der Herkenrather, trotz ihrer schwierigen Situation, gilt es Respekt zu zollen. Ein Auswärtssieg sollte trotzdem her:

Dafür sollte das gleiche Personal wie schon gegen Wiedenbrück sorgen. Ganz nach dem Motto „never change a winning team“.

Nun aber zurück zur Speisenkarte: Direkt als Vorspeise gab es bereits nach zehn Minuten ein schönes Imbongoal. Da muss dann aber schon sehr sättigend gewesen sein, denn die Tivoli-Kicker ließen es von da an sehr ruhig angehen. Der folgende Hauptgang schmeckte den Kaiserstädtern dann folgerichtig auch so gar nicht. Für den tischten die Hausherren nämlich den Ausgleich auf. Zum Glück war dann erst einmal Halbzeit.

Kurzer Blick über die Tribüne: Geburtstagskind Daniel Zeaiter ließ es sich nicht nehmen seine Kameraden trotz seines Ehrentags zu unterstützen.

Präsident Martin Fröhlich und Geschäftsführer Martin vom Hofe mischten sich natürlich auch unter die Fans. Und auch der verletzte Kapitän Peter Hackenberg war mit seiner Familie vor Ort. Und die alle bekamen in der zweiten Hälfte noch etwas zu jubeln.

Dazu spulen wir aber bis zu 83. Minute vor. Denn dann stand endlich die Nachspeise an. Und die wurde hervorragend serviert: Ecke, Konter Tor durch Alexander Heinze.

Und damit war dann auch alles gegessen, abräumen bitte und die drei Punkte bitte zum Mitnehmen einpacken.

Schön war das Spiel am Samstag nicht, aber am Ende stand ein weiterer Auswärtssieg und damit die perfekte Punkteausbeute auf der Habenseite.

Zusammenfassend fällt die Rezension für die Reise in die Belkaw-Arena wie folgendermaßen aus:

Und gefeiert wurde dann auch noch ein bisschen. Natürlich nicht ohne eine kleine Vorschau auf das kommende Spiel, den Westschlager, das Traditionsduell, der Kampf der Zugpferde der Liga, das Spiel der ehemaligen Bundesligisten, Alemannia Aachen gegen Rot-Weiss Essen.

Ist dann natürlich auch wieder mit dabei: die Netzschau.

(bph)
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