Netzschau zum FVM-Pokalspiel Alemannia Aachen gegen Bergisch Gladbach

Netzschau zum Pokalspiel gegen Bergisch Gladbach : Mission Titelverteidigung lebt weiter!

Die Mission Titelverteidigung der Alemannia lebt weiter. Mit einem 3:1-Erfolg über Bergisch Gladbach zogen die Schwarz-Gelben am Samstag ins Viertelfinale des FVM-Pokals ein. Hatte dabei ein kleines Déjà-vu: die Netzschau.

Noch vor dem Pokalspiel stellte die Alemannia unter der Woche einen neuen sportlichen Berater vor, der die Aachener zukünftig unterstützen soll. Und was für einen: Peter Hermann! Im Fußball hat er so ziemlich alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt – unter anderem war er als Co-Trainer maßgeblich am Triple-Erfolg der Bayern beteiligt. In den 1970er Jahren schnürte er als Spieler aber auch die Schuhe für die Alemannia. Zukünftig wird er seine Erfahrungen am Tivoli einbringen.

Seine erste Aufgabe wird die Hilfe bei der Suche nach einem Sportdirektor sein. Gerüchte, dass Alexander Klitzpera und Jürgen Seeberger seit dieser Meldungen wieder regelmäßig die Krefelder Straße rauf und runter fahren, können an dieser Stelle nicht bestätigt werden.

Am Samstag stand dann aber wieder Fußball auf dem Platz an. We call it Matchday!

Statt Ligaalltag sah der Spielplan allerdings Pokalabwechslung vor. Wobei … Zu Die Auslosung hatte der Alemannia den noch klassenhöchsten Gegner im Wettbewerb zugelost: Bergisch Gladbach. Der Name kommt bekannt vor? Kein Wunder, zwei Wochen zuvor trafen beide Vereine an gleicher Stelle in der Liga aufeinander. Die Aachener blieben mit 3:0 siegreich. Nach der Niederlage an der Essener Hafenstraße sollte der Pokal nun Rehabilitationsarbeit leisten:

Die Aussicht auf den Einzug ins Viertelfinale ließ dann auch den ein oder anderen zum Tivoli kommen, der sonst wohl nicht so häufig da sein kann:

Und los ging es:

Wie erwartet übernahmen die Gastgeber von Beginn an das Zepter, hielten den Ball in den eigenen Reihen und belagerten die Hälfte der Gäste. „An einem besonderen Tag können wir die Alemannia schlagen“, hatte Helge Hohl, Trainer von Bergisch Gladbach, vor dem Spiel gesagt. Aus Sicht der Schwarz-Gelben hatte den der Kalender zum Glück nicht vorgesehen.

Nachdem die rund 2500 Zuschauern eine halbe Stunde auf den ersten Treffer warten mussten, sorgten André Wallenborn und Jonathan Benteke innerhalb von zwei Minuten für eine beruhigende 2:0-Führung (32. und 34. Minute). Mit der ging es auch in die Halbzeit.

Nach der Pause nahm die Mannschaft von Fuat Kilic den Fuß etwas vom Gaspedal, Bergisch Gladbach konnte nun am Spielgeschehen teilnehmen. Das dritte Tor war aber dennoch der Mannschaft vom Tivoli vorbehalten: Florian Rüter machte den Deckel auf die Partie (67. Minute):

In der 70. Minute durften die Gäste dann den Ehrentreffer bejubeln und Aachen ließ seine Fans zwischendurch ein wenig Zittern, vielleicht war es manchen auf den Sitzplätzen so ganz ohne Bewegung aber auch einfach nur zu kalt, am Ende blieb die Führung aber bestehen, Schwarz-Gelb ist eine Runde weiter, Viertelfinale, die Mission Titelverteidigung lebt!

Auf dem Weg dahin können die Aachener auf jeden Fall nicht mehr auf Wegberg-Beeck treffen. Die Mannschaft aus dem Kreis Heinsberg unterlag Friesdorf deutlich mit 1:4. Dafür setzte sich der 1. FC Düren souverän mit 4:0 gegen Hohkeppel mit Ex-Alemanne Mahmut Temür durch.

Die Auslosung der Viertelfinalspiele erfolgt am 11. Dezember. Wird dann gespannt vor dem Livestream sitzen: die Netzschau.

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