Aachen: Kilic bald wieder ein „freier Mann“: Alemannia sehnt Wiedenbrück herbei

Aachen: Kilic bald wieder ein „freier Mann“: Alemannia sehnt Wiedenbrück herbei

Ende November wurde Fuat Kilic für vier Spiele von der Spruchkammer gesperrt, davon wurden zwei Partien zur Bewährung ausgesetzt. Das klang danach, dass Alemannias Trainer bald wieder an der Linie coachen darf. Mitte Februar ist die Sperre immer noch nicht abgesessen.

Nur das Spiel gegen den SC Verl (2:0) hat seit der Urteilsverkündung stattgefunden. Alle anderen Partien wurden seitdem zuverlässig abgesagt. Am Samstag nun könnte Kilic endlich den zweiten und letzten Teil der Sperre fernab des Spielfeldes in einer Loge absitzen, wenn der SC Wiedenbrück aufläuft.

„Es wird wirklich Zeit, dass der Ball wieder rollt am Tivoli“, sagt Kilic. Nach sechs Wochen Vorbereitung scharrt seine Mannschaft wieder mit den Hufen. Verzichten muss der 44-Jährige weiterhin auf die Patienten Tobias Mohr, Junior Torunarigha, Nils Winter und auch Karim Kucharzik, der am Dienstag wieder zur Mannschaft stoßen wird.

Marcel Damaschek und Tobias Lippold kehren am Donnerstag ins Teamtraining zurück. Einen Platz im Kader haben sie damit schon mal sicher. „Eventuell rutschen sie sogar in die Startformation“ , sagt Kilic vor dem Spiel gegen das Überraschungsteam der Liga. Aktuell ist das Spielfeld am Tivoli noch gefroren. „Wir haben kein Geld, um die Rasenheizung anzumachen“ , meint Geschäftsführer Martin vom Hofe.

Jeder Betriebstag mit Wärmepumpe kostet 3000 Euro. Stattdessen ist die deutlich preiswertere Wasserzirkulation eingeschaltet worden. Und da Tauwetter in den nächsten Stunden angesagt ist, könnte der Trainer tatsächlich ab Samstagnachmittag wieder ein „freier Mann“ sein.

Mit einem stimmungsvollen Video wirbt die Alemannia für den Besuch am Tivoli - schließlich ist sportlich noch alles drin für die Schwarz-Gelben. Auch in lokalen Kinos soll der Trailer zu sehen sein.

(pa)
Mehr von Aachener Nachrichten