Aachen: Graudenz spielt weiter für die Alemannia

Aachen : Graudenz spielt weiter für die Alemannia

Bis zum Freitagmittag waren die „großen Drei“ noch nicht eingefangen. Fabian Graudenz, Marcus Hoffmann und Kevin Behrens hatten sich noch nicht entscheiden können, auch im nächsten Jahr das modische Schwarz-Gelb tragen zu wollen. Die drei Profis sind die härtesten Nüsse für Alexander Klitzpera, der die Elf des Vize-Meisters der Fußball-Regionalliga West zusammenhalten möchte.

Ein Coup ist dem neuen Manager vor ein paar Tagen schon gelungen, als er Dominik Ernst vom Standort Aachen überzeugte, obwohl der Rechtsverteidiger Angebote von Viktoria Köln bis Hansa Rostock vorliegen hatte.

Am Freitagmittag folgte die nächste ersehnte Unterschrift. Torjäger Fabian Graudenz — 14 Treffer in 33 Spielen — verlängerte für zwei weitere Jahre. „Ein Mittelfeldspieler mit dieser Trefferquote weckt natürlich Begehrlichkeiten. Umso mehr freuen wir uns, dass wir Fabian für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit überzeugen konnten“, freute sich Klitzpera.

Der Torjäger, der den neuen Trainer bereits kennengelernt hat, erholt sich gerade ein bisschen bei der Familie in Hamburg. „Ich fühle mich wohl in Aachen. Und ich gehe davon aus, dass wir nächste Saison wieder um die Meisterschaft mitspielen“, sagt der 23-Jährige. Bleiben noch die „großen Zwei“, und auch da sei die Lage nicht aussichtslos, meint Klitzpera über die Gespräche mit Behrens und Hoffmann, der vom 1. FC Magdeburg umgarnt wird.

Der Kader von 20 Profis und drei Torhütern soll aufgestockt werden um zwei Spieler aus dem Nachwuchsleistungszentrum (NLZ). Felix Korb aus der U21 ist ein heißer Kandidat. Die Spieler bekommen mindestens ein Jahr lang Zeit, um sich durchzusetzen. Klitzpera will das fortan regelmäßig so halten. „Wenn wir uns ein NLZ leisten, dann sollte es durchlässig nach oben sein.“

(red)
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