Fußball-Regionalliga: Alemannia Aachen nach 1:0 in Siegen Vierter

Alemannia siegt 1:0 : Die Kletterkönige sind weiter auf dem Vormarsch

Durch den vierten Sieg in Serie – ein 1:0 beim 1. FC Kaan-Marienborn – hat Alemannia Aachen am Dienstagabend den Kontakt zu Platz drei in der Fußball-Regionalliga West hergestellt.

Der Plan ist aufgegangen. Zumindest statistisch betrachtet. Mit drei Punkten im Gepäck trat der Alemannia-Tross am Dienstagabend die Heimreise aus dem Siegerland an, der 1:0-Sieg im Nachholspiel beim 1. FC Kaan-Marienborn sorgte für die maximale Ausbeute von zwölf Punkten aus den vergangenen vier Spielen. Und nebenbei bescherte er den Kletterkönigen der Liga den vierten Platz im Tableau der Fußball-Regionalliga West. Dass die Aachener allerdings bis zum Schlusspfiff zittern mussten, bis der Erfolg beim Aufsteiger perfekt war, war eher unplanmäßig.

„Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass wir früher in Führung gehen“, sagt Alemannias Trainer Fuat Kilic. „Aber man muss auch die Kirche im Dorf lassen. Wir haben jetzt vier Spiele in Folge gewonnen. Das hätte ich im Vorfeld direkt unterschrieben.“

Auch Stipe Batarilo, der in der 30. Minute eine Wiederholung seines Treffers gegen RW Essen nur knapp verpasste und den Innenpfosten traf, bedauerte, „dass wir nicht mit einem 2:0 in die Pause gehen. Dann läuft das Spiel ganz anders.“

Zuvor hatte Dimitry Imbongo (19.) die größte Chance des Spiels ausgelassen, aus kürzester Distanz. „Dimi arbeitet im Moment sehr fleißig. Er muss sich nur noch mehr belohnen, indem er auch die einfachen Tore macht“, sagt Kilic. Dass der Angreifer – wie schon zuletzt gegen die Kellerkinder Wiedenbrück und Herkenrath – dann später doch noch treffen sollte, aus deutlich schwierigerer Position, ist die andere Seite der Medaille. Es war Imbongos siebtes Saisontor, drei davon hat er in den vergangenen 14 Tagen erzielt.

Es brauchte aber nicht nur Geduld gegen die tiefstehenden Gastgeber, sondern auch einen gut aufgelegten Niklas Jakusch, der seit seiner Rückkehr zwischen die Pfosten erst einen Gegentreffer (in viereinhalb Spielen) kassiert hat. „Es freut mich sehr, dass Niklas so stabil zurückgekommen ist. Er hat großen Anteil an unserer Siegesserie“, lobt Kilic seinen Keeper.

Am Sonntag reisen die Aachener zum bisher erfolgreichsten Aufsteiger, beim SV Lippstadt wird versucht, weiter Boden auf den Dritten, den SV Rödinghausen, gutzumachen. Denn seit Dienstagabend steht – statistisch betrachtet – fest: Der Vorsprung der Ostwestfalen beträgt nur noch zwei Zähler...

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