Florian Rüter traininert bei Alemannia mit

Vom Training freigestellt: Braunschweig will Mergim Fejzullahu wieder loswerden

Ein bisschen seltsam ist das mit den Stürmern, die Alemannia in den letzten Monaten verlassen haben. Ihr Glück haben sie bei den neuen Vereinen nicht gefunden. Junior Torunarigha zum Beispiel hat seinen Vertrag beim polnischen Erstligisten Zagłębie Sosnowiec nach fünf Monaten schon wieder aufgelöst.

Der 28-Jährige sah keine Perspektive mehr. Mit Aachens Trainer Fuat Kilic ist der Stürmer immer in Kontakt geblieben, obwohl er nach seinem Wechsel nach Berlin zurückgezogen ist. „Das ist einfach ein toller Typ“, sagt der Trainer. Torunarigha zieht es in höhere Ligen, ein Comeback in Aachen ist derzeit kein Thema.

Auch Mergim Fejzullahu ist bei Eintracht Braunschweig schnell gescheitert. Der schon wieder abgeschlagene Absteiger in die 3. Liga hat den trickreichen Angreifer am Donnerstag ebenso wie Gustav Valsvik, Ivan Franjic, Mergim Fejzullahu und Michal Fasko vom Training freigestellt. Das Quartett soll sich schnell beruflich neu orientieren, ist der überbrachte Wunsch des gefährdeten Traditionsklubs. „Für den Verein geht es gerade um die Existenz, da ist ein Spieler mit seinen Qualitäten vielleicht am falschen Ort“, sagt Aachens Trainer Fuat Kilic über seinen ehemaligen Torjäger. Der direkte Kontakt zum 24-Jährigen ist nach seinem Wechsel allerdings abgerissen.

Dagegen haben sich die Kontakte zu Florian Rüter wieder intensiviert. Der schnelle Rechtsaußen führt nach seiner überraschenden Kündigung gerade - wie viele andere Spieler auch - einen Arbeitsprozess gegen den KFC Uerdingen. Das Verfahren wird Ende Januar stattfinden. Rüter soll aber nach Rücksprache mit den Juristen bei Alemannias Trainingsauftakt am 7. Januar dabei sein dürfen.

(pa)
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