Oliva Nova: Erik Meijer will sich nicht selber ins Knie schießen

Oliva Nova: Erik Meijer will sich nicht selber ins Knie schießen

Für Aimen Demai war Alemannias Trainingslager in Oliva Nova seit dem ersten Tag gelaufen.

„Ich war ohne Beschwerden, doch in der ersten Einheit machte die linke Wade wieder Probleme.” Der Rechtsverteidiger nahm in der ganzen Woche an keinem Mannschaftstraining teil, er drehte mit Physiotherapeut Oliver Dipper seine Runden um den Platz, machte im Fitnessraum des Hotels Kraftübungen für den Oberkörper und Fahrradtraining. „Ich hoffe, dass ich am Montag in Aachen wieder zur Mannschaft stoßen kann.”

Samstagmorgen nach dem Frühstück beginnt die Rückreise. Mit an Bord: Liga-Konkurrent Fortuna Düsseldorf und Bundesligist 1. FC Kaiserslautern, der am Sonntag beim Wintercup in Düsseldorf antritt.

Tolgay Arslan und Marco Höger werden sich nach der Ankunft in Aachen direkt zum Zahnarzt begeben. Den „Zehner„ und den rechten Mittelfeldspieler plagt ein Weisheitszahn, der gezogen werden muss.

Jeder Tag an der Costa Blanca endete mit der obligatorischen Auszeichnung „Player of the day”. In den Trainingseinheiten zeichneten sich Timo Achenbach, Mirko Casper, Thomas Stehle und Thomas Zdebel aus.

Manager Erik Meijer gestaltete die Woche natürlich nicht nur mit Golfspielen. „Es gab Smalltalk mit Spielern, die wir gerne halten möchten, denen ich erläutert habe, welche Pläne wir mit ihnen haben.” Doch es ist jetzt nicht so, dass am Montag gleich Vertragsverlängerungen vermeldet würden. „Dafür ist ein Trainingslager auch nicht gedacht. Die entsprechenden Verhandlungen kommen erst später.” Wer die beiden Kandidaten für den Sturm sind, das lässt sich Meijer weiter nicht entlocken.

„Da sind schließlich auch noch andere dran. Ich würde mir selber ins Knie schießen, wenn ich die Namen nenne” - und die Preise verderben.