Unsere Netzschau zum Sieg der Alemannia: Einmal Abgrund und zurück

Unsere Netzschau zum Sieg der Alemannia : Einmal Abgrund und zurück

Keine Sorge, das war kein Erdbeben am Freitagabend in Köln, sondern nur die Steine, die Fuat Kilic nach dem 2:1-Sieg seiner Alemannia vom Herzen gefallen sind. Hat aus Erfahrung immer Baldrian dabei: Unsere Netzschau.

Graue Wolken dominierten in den vergangenen Wochen am Tivoli. Mit mehreren Last-Minute-Unentschieden kaschierten die Schwarz-Gelben teils desolate Leistungen und trat im Tabellenkeller nur auf der Stelle. Entsprechend frustriert waren auch einige Fans.

Ein schwerer Saisonstart war es auch für Keeper Niklas Jakusch, der nicht immer ganz sicher wirkte. Doch im Herzen trägt der Neuzugang schon die Alemannia und zeigte mit starken Paraden, dass er endlich so richtig in Aachen ankommen will.

Schon einige Umstellungen hatte Fuat Kilic in den ersten Spielen ausprobiert - ob diese elf Spieler endlich den (Geiß-)Bock umstoßen können?

Nicht auf dem Aufstellungsbogen, aber immer dabei: Die Schwarz-Gelben-Fans, die sich für ihre Mannschaft sogar in die Domstadt wagten.

Aber zuerst machte sich Enttäuschung breit: Früh gingen die Rot-Weißen in Führung und vielen schwante auf der Tribüne schon Übles. Doch Alemannia - das ist immer auch eine Achterbahn der Gefühle. Doch es sollte alles anders kommen! "This is the way to Batarilo" hieß es in der 60. Minute, als der junge Kroate den Ausgleich erzielen. Kaiser Karl, ähh, Kaiser Marcel erzielte den Siegtreffer kurze Zeit später. Da waren schon fast unnatürliche Kräfte am Werk.

Und nicht nur Fuat Kilic war am Ende erleichtert - alle Fans der Tivoli-Kicker atmeten erstmal tief durch. Doch zu lange darf man die Luft garnicht anhalten, denn schon am Mittwoch geht es weiter, wenn der TV Herkenrath an den Tivoli kommt!

(cheb)