Aachen: Andreas Bornemann: Keine Tendenz gegen Seeberger

Aachen: Andreas Bornemann: Keine Tendenz gegen Seeberger

Nach der schlechten Leistung im Auswärtsspiel bei Wehen Wiesbaden geht bei Alemannia Aachen die Ursachensuche weiter. Über die Situation am Tivoli sprach unser Redakteur Klaus Schmidt mit Sportdirektor Andreas Bornemann.

Wie ordnen Sie die Leistung beim 0:1 in Wiesbaden unter dem großen Ganzen ein?

Bornemann: Natürlich muss der Anspruch von Alemannia Aachen sein, da etwas Zählbares mitzunehmen. Aber die Unterschiede in der 2. Liga sind nicht so gigantisch wie in der Bundesliga. Und in der Verfassung von Sonntag wird Wehen es noch anderen Vereinen schwer machen, da was zu holen.

Haben Sie nicht den Eindruck, dass die Mannschaft gegen Trainer Jürgen Seeberger spielt?

Bornemann: Nein, definitiv nicht. Es gibt einfach zu starke Schwankungen. Da sind zu wenig Spieler, bei denen man relativ sicher sein kann: Die spielen auch in den nächsten 90 Minuten auf ihrem Niveau. Das ist nur eine kleine Gruppe. Aber ich erkenne keine Tendenz, durch Nicht-Leistung dem Trainer das Leben schwer machen zu wollen.

Sie glauben weiterhin fest an Seebergers Qualitäten?

Bornemann: Ich habe keine Zweifel: Mit seiner fußball-fachlichen Art kann er hier nachhaltig erfolgreich sein. Die Rahmenbedingungen einer Vertragsverlängerung sind definiert. Wir werden das zeitnah - ich hoffe noch diese Woche - hinkriegen.

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