Aachen: Alemannias Reserve-Elf simuliert den FC Augsburg

Aachen: Alemannias Reserve-Elf simuliert den FC Augsburg

Nur eine Aachener Mannschaft stand auf dem Platz beim Training im Ausweich-Quartier in Bocholtz. Die andere Elf erfüllte eine besondere Aufgabe und „simulierte” beim Übungsspiel den FC Augsburg - normale Vorbereitung auf den kommenden Gegner, der am Sonntag seine Premiere auf dem neuen Tivoli erleben wird.

Die Eindrücke, die Aachens Trainer Michael Krüger vom nächsten Gegner hat, sind so frisch wie nur möglich, denn der 55-Jährige hat sich am Dienstagabend die Partie der Augsburger im Halbfinale des DFB-Pokals in Bremen angeschaut.

Eins zu eins sind die Beobachtungen aus dem Pokal-K.o. sicher nicht auf den Liga-Alltag übertragbar: „Augsburg stand im Mittelfled gegen Werder Bremen wesentlich massiver als bei den Spielen, die wir vorher gesehen hatten.” Der Zweitligist hatte sich auf das bärenstarke Mittelfeld mit dem überragenden Marko Marin und Mesut Özil eingestellt. Erneut trifft die Alemannia wie schon in der Hinrunde auf die Mannschaft von Jos Luhukay, nachdem diese unter der Woche mit Pokalaufgaben beschäftigt war. Einen positiven Effekt wie im Oktober, als der FC Augsburg zuerst den MSV Duisburg mit 5:0 aus dem Stadion schoss, um dann gegen Aachen zu verlieren, erhofft sich Krüger diesmal nicht zwangsläufig.

„Gegen Augsburg darf man sich keinen Fehler erlauben”, warnt Aachens Trainer und will den Gästen „zwar mit Respekt , aber ohne Angst” entgegentreten. Der Abstand zum Relegationsplatz steht dabei nicht im Zentrum seiner Überlegungen: „Ich schaue nicht, was reicht, sondern will möglichst viele Punkte holen.

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