Aachen: Alemannia hat sich den 3:1-Sieg teuer erkauft

Aachen : Alemannia hat sich den 3:1-Sieg teuer erkauft

Gut fünfeinhalb Stunden war die Alemannia im Bus nach Rödinghausen unterwegs gewesen, hatte gerade genug Zeit, um etwas zu essen und sich warm zu machen. „Ich bin umso stolzer auf die Mannschaft, wie sie sich in die Zweikämpfe reingeknallt hat“, sagte Aachens Coach Fuat Kilic nach dem 3:1 (1:0)-Sieg des Fußball-Regionalligisten am Mittwoch.

„Jeder hat die 100-prozentige Bereitschaft gezeigt, um dieses Spiel zu gewinnen. Und das war wichtig, um nach außen zu kommunizieren, dass wir weiterhin Platz drei verteidigen wollen.“

Die Reise hat viel Kraft gekostet und Blessuren hinterlassen. Manuel Konate-Lueken erkannte zwar in der Pause noch seinen Trainer, war aber ansonsten ein bisschen orientierungslos. Der Mittelfeldspieler war schon früh in der Partie mit einem Gegenspieler zusammengeprallt. Kilic wechselte ihn aufgrund der Gedächtnislücke sofort aus. Konate-Lueken verbrachte die Nacht in einem Krankenhaus, wurde am Donnerstag Nachmittag von seiner Freundin abgeholt. In Aachen sind weitergehende Untersuchungen geplant, fest steht aber schon, dass er am Samstag nicht gegen den Bonner SC auflaufen wird.

Ein Opfer der langen Anreise ist Tobias Lippold, der mit muskulären Problemen im Oberschenkel nach dem Aufwärmen passen musste. Auch er ist bis nächste Woche krankgeschrieben. Bei Meik Kühnel ist noch ein MRT geplant, aber vermutlich kehrt der defensive Mittelfeldspieler nach seinen Fersenproblemen bereits am Freitag wieder ins Teamtraining zurück. Dort wird auch Joy-Slayd Mickels wieder erwartet, während Matti Fiedler und Karim Kucharzik weiter passen müssen.

(pa/rau)
Mehr von Aachener Nachrichten