Wegberg-Beeck/Aachen: Alemannia: Einigung mit Beeck, Schubert vor Spruchkammer

Wegberg-Beeck/Aachen: Alemannia: Einigung mit Beeck, Schubert vor Spruchkammer

Der Flurschaden wird behoben, die Klubs haben sich geeinigt, wie die Schäden, die beim Pokalspiel entstanden, beglichen werden. Bei der Partie zwischen Wegberg-Beeck und Alemannia am 11. Oktober wurden auf einer Geraden alle Banden inklusive des Schienensystems aus der Verankerung gerissen.

Der Klub hatte einen Kostenvorschlag über 18.000 Euro für die Reparatur eingeholt. Die Einigung sieht nun so aus, dass Alemannia auf seinen Teil der Pokaleinnahmen verzichtet, bestätigte Aachens Geschäftsführer Alexander Mronz am Dienstag. Der Veranstalter hatte 1138 zahlende Zuschauer mitgeteilt, zudem müssen die Kosten der Ordner abgezogen werden. Über die exakte Summe, die Alemannia dem Gastgeber überlassen soll, wurde Stillschweigen vereinbart. Zudem wird Aachen vor der nächsten Saison ein Vorbereitungsspiel im Waldstadion absolvieren.

Über die sportrechtliche Konsequenz des Wettkampfs wird in dieser Woche die FVM-Spruchkammer befinden. Am späten Donnerstagabend geht es um das Strafmaß für die beiden von Platz gestellten Kevin Behrens und Bastian Müller. Zudem tauchen im Zusatzbericht von Schiedsrichter Andreas Steffens auch Vorwürfe gegen die Aachener Trainer auf.

Peter Schubert soll nach dem zweiten Platzverweis das Spielfeld betreten und einen Beecker Schiedsrichterbegleiter nach Spielende geschubst haben, was Schubert bestreitet. Die Reise zur Spruchkammer wird auch Torwarttrainer Ralf Westig mit antreten, der ebenfalls den Dialog mit dem Schiedsrichter gesucht haben soll. Die Aachener Delegation wird von einem Juristen begleitet.

(pa)