Aachen: Alemannia beantragt Lizenz für die 3. Liga

Aachen: Alemannia beantragt Lizenz für die 3. Liga

Die Alemannia Aachen GmbH und der TSV Alemannia Aachen 1900 e.V. haben am Donnerstag fristgerecht den Antrag für die 3. Liga beim DFB eingereicht. Nachdem der Plan B im Lizenzierungsverfahren der Alemannia vom Deutschen Fußball-Bund durchkreuzt wurde, hat man nun einen anderen Weg gewählt.

Für den Fall des Aufstiegs in die 3. Liga ist nun beabsichtigt, dass die Alemannia Aachen GmbH ihren Antrag nicht weiter aufrecht erhält und der Spielbetrieb in der kommenden Saison über den TSV Alemannia Aachen 1900 e.V. organisiert wird.

„Die Saison ist bisher mit dem vierten Tabellenplatz deutlich besser gelaufen als erwartet. Daher ist es nur konsequent, auch die Chance für einen Aufstieg in die 3. Liga durch einen fristgemäßen Lizenzantrag zu wahren“, so Insolvenzverwalter Dr. Christoph Niering.

Die erforderlichen Unterlagen wurden in den vergangenen Wochen in Zusammenarbeit mit dem Präsidium des Vereins erarbeitet und am Donnerstag von Alemannia-Geschäftsführer Martin vom Hofe in der DFB-Zentrale in Frankfurt eingereicht.

Zunächst hatte die Alemannia geplant, den Spielbetrieb von der insolventen Alemannia Aachen GmbH auf eine neu gegründete Tochtergesellschaft namens TSV Alemannia Aachen GmbH zu übertragen. So sollte es keinen Zeitdruck mehr geben, die insolvenzbedingten Probleme zu lösen.

Dieser Plan B war aber nach Gesprächen mit dem Westdeutschen Fußballverband und dem DFB nicht möglich. Daher wurde der Plan C und damit die Rückübertragung des Spielbetriebes auf den TSV Alemannia Aachen 1900 e.V. gewählt.

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(red)