Alemannia Aachen vor dem Spiel gegen Verl

Alemannia Aachen: Sponsoren spendieren Anreise am Tag vor der Partie in Verl

Die Erinnerungen an den Ausflug zum SC Verl in der letzten Spielzeit sind noch nicht verblasst. „Es war fürchterlich”, sagt Alemannias Trainer Fuat Kilic. Die Anreise an einem Freitag quer durch das Ruhrgebiet dauerte nahezu fünf Stunden, zudem grassierte der Magen-Darm-Virus im Bus.

Der Anstoß musste um 30 Minuten verschoben werden, die verspätet eintreffenden Gäste lagen 2:0 in Führung, mussten sich dann am Ende noch mit einem Remis zufrieden geben. Zumindest die Anreise der Aachener wird diesmal entspannter sein. Nach dem Abschlusstraining reisen die Seriensieger der letzten Wochen bereits am Donnerstag nach Westfalen. „Es hat sich ein Team 'Fuat and friends' gebildet”, sagt der Trainer, „das uns ein bisschen unterstützt”. So übernachtet das Team erstmals seit Jahren wieder vor einem Auswärtsspiel in der weiten Ferne im Hotel. „Dafür sind wir dankbar”, sagt Kilic.

Noch sind die Bustickets für die etwa 250 Kilometer weite Fahrt nicht vergeben. Am Mittwoch werden die verletzten Verteidiger Matti Fiedler und Alexander Heinze getestet. Marcel Kaiser hat sich vorübergehend mit einer Grippe abgemeldet, tendenziell geht er mit an Bord. Schlechter sind die Aussichten bei Dimitry Imbongo. Bei dem Torjäger waren die muskulären Probleme zuletzt wieder vor dem Anpfiff gegen Lippstadt aufgetreten, seitdem trainiert er individuell. „Ich bin nicht so zuversichtlich, dass es reichen wird”, sagt Kilic.

(pa)
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