Alemannia Aachen: Verein muss Geldstrafe nach Feuerzeug-Wurf bezahlen

Nach Feuerzeug-Wurf gegen Wuppertal : Alemannia muss Geldstrafe zahlen

Alemannia wird wieder zur Kasse gebeten: Das Sportgericht des Westdeutschen Fußballverbands hat den Verein im schriftlichen Verfahren zu einer Geldstrafe von 1800 Euro verurteilt, 800 Euro davon sind zur Bewährung ausgesetzt.

Die Spruchkammer ahndete die Vorkommnisse bei der Partie gegen den Wuppertaler SV. Das Spiel musste unterbrochen werden, weil Gegenstände aufs Spielfeld flogen. Im Zusatzbericht von Schiedsrichter Jörn Schäfer wurde festgehalten, dass der Assistent am Oberarm von einem Feuerzeug getroffen worden sei. Eine weitere Flasche sei auf dem Spielfeld gelandet. Alemannias Geschäftsführer, Martin vom Hofe, der damals quer über Spielfeld gespurtet war, um auf der Gegentribüne zu schlichten, hat die Strafe akzeptiert.

Der Werfer, der sich unerlaubt Zugang zu der Tribüne verschaffte, hatte sich noch während des Spiels gemeldet. „Wir prüfen jetzt die weiteren Schritte, ob wir ihn in Regress nehmen können“, sagt vom Hofe. Der Fan hat nach dem Vorfall ein bundesweites Stadionverbot erhalten, das auch Alemannias Pokalfinale in Bonn beinhaltet.

Seit Saisonbeginn 2015 hat der Verein mehr als 20.000 Euro zahlen müssen. In dieser Saison gab es bereits Geldstrafen nach den Spielen in Wattenscheid und Oberhausen.

(pa)