Aachen: Alemannia Aachen setzt auf Sieg und die Relegation

Aachen: Alemannia Aachen setzt auf Sieg und die Relegation

Im Abstiegs-„Endspiel” bei 1860 München zählt für Fußball-Zweitligist Alemannia Aachen am Sonntag nur ein Sieg. Sollte der Mannschaft von Trainer Ralf Aussem das gelingen, braucht sie aber Schützenhilfe von Aufsteiger Eintracht Frankfurt, der gegen den Karlsruher SC antritt.

Aachen ist mit 28 Punkten Vorletzter hinter dem KSC, hat aber bei einer Tordifferenz von minus 18 einen Vorteil im Vergleich mit den Badenern (minus 27).

Statt wie geplant mit dem Mannschaftsbus, wird die Alemannia die Rückreise nach dem Spiel in München mit dem Flugzeug antreten. Im Fall eines möglichen Relegationsspiels am darauffolgenden Freitag soll alles getan werden, damit die Mannschaft optimal regeneriert. „Wir alle glauben fest daran, dass wir die Relegation erreichen”, sagte Torhüter Boy Waterman. „Jeder fiebert auf das Spiel hin, wir sind alle richtig heiß. Mir dauert es eigentlich schon zu lange, von mir aus kann es sofort losgehen”, meinte Kapitän Benjamin Auer.

Aachen wird Kontakt nach Frankfurt halten, wo der KSC bei der Eintracht maximal einen Punkt holen darf - ein Alemannia-Sieg bei den „Löwen” ist allerdings Pflicht. „Mir wäre es am liebsten, wenn wir gar keine Zwischenstände mitbekommen”, meinte Aussem. „Wir müssen unsere Hausaufgaben erledigen. Wir haben bisher nur erreicht, dass wir überhaupt noch im Rennen sind. Für Euphorie gibt es also keinen Grund. Wir haben ein Endspiel, aber das müssen wir erstmal gewinnen.”

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