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Wegen Schnelltest-Ergebnis: Gespräche zwischen dem 1. FC Köln und Stöger verschoben

Wegen Schnelltest-Ergebnis : Gespräche zwischen dem 1. FC Köln und Stöger verschoben

Das für dieses Wochenende geplante Treffen zwischen dem Kölner Geschäftsführer Horst Heldt und Peter Stöger findet nach Informationen des „Kölner Stadtanzeigers“ vorerst nicht statt.

„Ich bin am Freitagmorgen per Schnelltest positiv auf das Coronavirus getestet worden. Jetzt wird noch ein PCR-Test vorgenommen. Mir geht es gut, ich habe bislang keine Symptome, aber Horst kann jetzt natürlich nicht zu mir nach Wien kommen“, sagte Stöger am Freitag der Zeitung. Stattdessen wollen sich beide Seiten am Sonntag virtuell austauschen und dabei konkreter werden.

Laut Medienberichten intensivieren die Kölner ihre Bemühungen um eine Rückkehr von Stöger, der den vom Abstieg bedrohten Fußball-Bundesligisten bereits von 2013 bis 2017 trainiert hatte. Derzeit betreut der 55-Jährige Austria Wien, hört dort aber zum Ende der Saison auf. Der erst Mitte April als Nachfolger von Markus Gisdol verpflichtete Friedhelm Funkel steht dem FC nach dieser Saison definitiv nicht mehr als Trainer zur Verfügung.

„Ich höre mir das alles gerne an. Die Bedingungen müssen natürlich stimmen – auch im Falle eines Abstiegs. Wir hoffen natürlich alle, dass der FC in der Bundesliga bleibt. Derzeit sieht es ja ganz gut aus. Schauen wir mal, was die Gespräche ergeben“, sagte Stöger.

Aufgrund der für Mitte Mai angeordneten Quarantäne-Trainingslager wollte Heldt das Gespräch mit Stöger eigentlich vorher führen, weil persönliche Kontakte in dieser Phase untersagt sind. Auch Thorsten Fink und Steffen Baumgart seien nach wie vor Kandidaten beim 1. FC Köln, berichtet die „Bild“. Heldt wolle so schnell wie möglich einen neuen Trainer holen, damit dieser bereits in die Planungen für die neue Saison einbezogen werden kann.

(dpa)