Köln: FC Kölns Trainer Ruthenbeck und seine Optionen

Köln : FC Kölns Trainer Ruthenbeck und seine Optionen

Das Wochenende wird für die Fußballer des 1. FC Köln ein ziemlich merkwürdiges werden, sie müssen ja weder am Samstag noch am Sonntag ein Spiel in der Fußball-Bundesliga absolvieren. Probleme, ihre Zeit sinnvoll zu nutzen, werden die Profis allerdings nicht haben: Sie bereiten sich auf das Duell mit Werder Bremen am Montag vor (20.30 Uhr).

Nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen den VfB Stuttgart am vergangenen Sonntag brauchen die Kölner in Bremen mal wieder unbedingt einen Sieg, wenn sie die Parole, trotz des letzten Tabellenplatzes und des großen Rückstandes noch an den Klassenerhalt zu glauben, weiterhin aufrechterhalten wollen.

Und Trainer Stefan Ruthenbeck hat auch schon einen Plan, wie das mit den drei Punkten klappen könnte, er sagte: „Wir wollen in Bremen versuchen, Fußball zu spielen.“ Seine Mannschaft solle angriffslustig auftreten; es komme nicht infrage, sich in der Defensive zu verschanzen. Dafür habe der FC ohnehin keine Spielertypen, findet Ruthenbeck.

„Wir haben viel Qualität“

Was der Trainer auf jeden Fall hat, sind mehr Optionen: Leonardo Bittencourt ist fast bei hundert Prozent, der verletzungsanfällige Marcel Risse trainiert ohne Einschränkungen, Christian Clemens macht Fortschritte. Ein paar Sorgen bereitet Ruthenbeck derzeit nur Jonas Hector; der Linksverteidiger hatte eine Verletzung am Unterschenkel. Ob es für einen Einsatz in Bremen reicht, ist offen. Dennoch sind die Zeiten der großen Verletzungsmisere längst vorbei. „Wir haben für alle Varianten — ob durch die Mitte oder über die Außen — viel Qualität“, sagt Ruthenbeck. Und diese größere Auswahl sorgt durchaus für Selbstbewusstsein bei ihm:. „Ziel ist es, unser Spiel durchzudrücken.“

Zu verschenken hat Werder nichts: Als 14. mit zehn Punkten Vorsprung auf den FC kämpft der Nordklub ebenfalls gegen den Abstieg, könnte mit einem Sieg gegen Köln aber einen wichtigen Schritt machen. Allerdings warnte Florian Kohfeldt davor, den FC zu unterschätzen. „Sie werden nach Bremen kommen, um zu gewinnen“, sagte der Bremer Trainer.

(luk)
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