Kölns Probleme zu punkten: Beierlorzer wehrt Kritik an Horn ab, Schiedsrichterführung verurteilt Elfmeter-Entscheidung

Kölns Probleme zu punkten : Beierlorzer wehrt Kritik an Horn ab, Schiedsrichterführung verurteilt Elfmeter-Entscheidung

Trotz der Diskussionen um Torwart Timo Horn beim 1. FC Köln hält Trainer Achim Beierlorzer an seiner Nummer eins fest. „Ich lasse mir Timo nicht zerreden“, betonte der Coach des Fußball-Bundesligisten.

Der Keeper steht derzeit in der Kritik der Fans. Zuletzt hatte Horn nach massiver Wut im Internet sogar seine Aktivitäten in den Sozialen Medien eingestellt.

Am Freitag verschuldete der 26-Jährige beim 1:3 (1:1) beim FSV Mainz 05 ein Gegentor. Im DFB-Pokal am Dienstag beim Südwest-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken steht Horn laut Beierlorzer aber wieder im Kölner Tor. „Wir haben eine klare Nummer eins und im Pokal keine Rotation geplant. Wir haben einen tollen Torhüter“, sagte der Coach am Sonntag.

Die Führung der Elite-Schiedsrichter im Deutschen Fußball-Bund hat den nicht gegebenen Handelfmeter für den 1. FC Köln im Spiel beim FSV Mainz 05 (1:3) als Fehlentscheidung von Schiedsrichter Frank Willenborg bewertet. „In dieser Situation handelt es sich um ein strafbares Handspiel“, hieß es in einer DFB-Mitteilung am Sonntag. Man hätte sich „gewünscht, dass der Schiedsrichter seine Entscheidung korrigiert und auf Strafstoß entscheidet“.

In der Partie am Freitagabend hatte FSV-Verteidiger Moussa Niakhaté den Ball bei einer Flanke von Kingsley Schindler für alle deutlich sichtbar an den abgespreizten Arm bekommen. Willenborg pfiff jedoch keinen Elfmeter und blieb selbst nach dem Studium des Videobeweises bei seiner falschen Entscheidung.

Als korrekt bewertete die Schiedsrichter-Führung dagegen die Entscheidungen der Referees, die nach Strafraum-Handspielen in den Partien Bayer Leverkusen gegen Werder Bremen (2:2) und Schalke 04 gegen Borussia Dortmund (0:0) ebenfalls keine Elfmeter verhängt hatten.

(dpa)
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