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Eschweiler: „Eschweiler Jumping Festival“: Pessoa führt die Top-Reiter an

Eschweiler : „Eschweiler Jumping Festival“: Pessoa führt die Top-Reiter an

Olympiasieger Rodrigo Pessoa (Brasilien) kommt gerne in die Region, Luciana Diniz (Portugal) und Pius Schwizer (Schweiz) ebenfalls, und Denis Lynch (Irland) ist hier sogar zu Hause. Nur, dass die international so erfolgreichen Springreiter sich diesmal nicht beim CHIO Aachen treffen, sondern bereits drei Monate früher beim „Eschweiler Jumping Festival“.

Das startet bereits am Gründonnerstag, 13. April, mit dem nationalen Late-Entry-Turnier, gefolgt von den beiden internationalen Springturnieren „Eschweiler Young Masters“ vom 15. bis 18. April und dem „Eschweiler Masters“ vom 20. bis 23. April.

Turnier endete „Osterdienstag“

Der außergewöhnliche Termin ist den Feiertagen geschuldet. Da am Karfreitag bis 18 Uhr Sportverbot herrscht, startet das „Young Masters“ am Karsamstag auf der Anlage am Eschweiler Stadionweg und endet mit dem „Großen Preis“ der Junioren am Dienstag nach Ostern. Einen Tag lang können die Organisatoren um Andrea Weinberg durchatmen, dann geht es schon mit dem „Masters“ am Donnerstag, 20. April, weiter, dessen Höhepunkt der Große Preis Klasse S am Sonntag, 23. April, ist.

Noch liegen nicht alle Nennungen vor, doch das bisherige Ergebnis kann sich bereits sehen lassen. „Schon mit dem Late Entry bin ich sehr zufrieden, obwohl erst am Freitag Nennungsschluss ist“, sagt Andrea Weinberg, bei der alle Fäden zusammenlaufen. Ausgeschrieben wurden u. a. diesmal zwei S-Springen, darunter eins für junge Pferde.

Über 450 Pferde und Reiter aus 29 Nationen werden über Ostern in Eschweiler zu Gast sein. „Und das haben wir immer unser ,kleines‘ Wochenende genannt“, so Weinberg. Neben den Prüfungen für den Nachwuchs, an denen aus der Region u. a. Tim Birckenstaedt und Tobias Haugg starten, werden ein Zwei-Sterne-CSI und internationale Prüfungen für Junge Pferde auf Ein-Sterne-Niveau angeboten.

Größer wird noch das „Masters“, seit 2015 auf Drei-Sterne-Niveau ausgeschrieben, in dessen Rahmen auch ein CSI, ein CSIYH (Junge Pferde) und ein CSIL (Amazonen) stattfinden. „Viele Reiter bleiben gleich beide Wochenenden“, freut sich Weinberg über viele Nennungen u. a. aus Australien, Südafrika, Hongkong, Japan und Mexiko.