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Aachen: Dressurstadion erhält vorübergehend ein Dach

Aachen : Dressurstadion erhält vorübergehend ein Dach

„Unser Maßstab für alle Investitionen auf dem Turniergelände waren nicht nur die Vorgaben des Weltreiterverbandes FEI, sondern auch die Frage der Wirtschaftlichkeit für unsere CHIOs nach den Weltmeisterschaften”, sagt ALRV-Präsident Klaus Pavel.

Nachdem der Verein in den letzten Jahren mit dem Bau des Deutsche Bank-Stadions, der Aachener und Münchener-Tribüne und einer neuen Rasenfläche bereits erhebliche Investitionen getätigt hatte, werden zwischen dem CHIO 2004 und 2005 weitere 15,6 Millionen Euro in neue Infrastrukturen angelegt.

Folgende Projekte werden realisiert, die dauerhaft dem CHIO zugute kommen.

Das Richterhaus und die Teilnehmertribüne werden abgerissen, Dafür wird ein Richterturm und eine Osttribüne gebaut, in der Zuschauer, Teilnehmer, Pressezentrum (1500 Quadratmeter), Sponsoren und die Geschäftsstelle Platz finden werden. Die traditionelle Stehplatz-„Picknick-Wiese” soll erhalten bleiben.

Modernisierung der Haupttribüne, neues Dach, Erweiterung nach oben zur Schaffung von weiteren Sitzplätzen.

Ausbau des Sattelplatzes rund um den Rasen des Springstadions, Abtragen des Erdwalls an der Vegla-Tribüne, die breitere Gehwege erhält.

Weitere Neubauten: Abreitehalle (20 mal 50 Meter Sand), drei Stallgebäude (64 Boxen), Veterinärzentrum (u.a. mit Röntgenraum, Dunkelkammer, Apotheke, Labor, zwei Büros etc.).

Sanierung der Albert Vahle-Halle (weiterhin 1100 Plätze).

Folgende Baumaßnahmen finden eigens nur für die WM statt:

Errichtung eines zweiten, vorübergehenden Mobil-Stadions auf der Fläche der Gespannwettbewerbe, Tribüne mit ca. 7000 Plätzen.

Zeltüberdachung des Deutsche Bank-Stadions mit Aluminiumkonstruktion, nach Bedarf zusätzliche Tribüne an der jetzt offenen Seite (dann etwa 8000 Plätze).