CHIO 2019: Spannende Einblicke beim Soerser Brunch

CHIO 2019 : Spannende Einblicke beim Soerser Brunch

Beim „Soerser Brunch“ des Medienhauses Aachen rund um das Schützenheim im Süden der Soers hatten am Samstag rund 500 Gäste des Verlagshauses erneut Gelegenheit, hautnah Weltklasse-Reitsport zu genießen.

Als gegen 12 Uhr am Samstagmittag die deutschen Vielseitigkeitsreiter mit Ingrid Klimpke und Michael Jung ihren Start zum späteren Gesamtsieg der Mannschaft vorbereiteten, war der „Soerser Brunch“ des Medienhauses Aachen seit mehr als zwei Stunden in vollem Gange. Dort rund um das Schützenheim im Süden der Soers hatten rund 500 Gäste des Verlagshauses erneut Gelegenheit, hautnah Weltklasse-Reitsport zu genießen.

Denn sowohl das Hindernisreiten der Eventing-Sportler als auch die wilde Fahrt der Vierspänner-Kutschen am Ende ihrer Marathonfahrt findet in unmittelbarer Nähe des Schützenheimgeländes statt, von dem die Gäste aus einem großen, offenen Zelt heraus die Gelegenheit bekommen, mit Ruhe und Muße dem ansonsten zumeist hektischen Treiben zuzuschauen.

Das Ergebnis der Vielseitigkeit konnte denn auch an diesem gerade bei den Aachenern absolut beliebten Samstag im Außenbereich des CHIO nicht besser ausfallen, Ingrid Klimke schaffte mit einem beherzten und mutigen Ritt sowohl den Einzel- wie den Mannschaftssieg.

Die deutschen Sportlern auf dem Kutschbock aber mussten wie so oft den Niederländern mit den Teams von Kees de Roonde und Ijsbrand Chardon den Vorrang lassen, der ambitionierte Fahrer Georg von Stein landete als erstes deutsches Kutschengespann auf Platz 6.

Damit die Gäste nicht alleine von der frischen Luft und dem guten Buffet zehren, sorgt Organisator Michael Cosler regelmäßig für sachkundige Führungen über das Gelände, dies dicht vorbei an den Hindernissen. „Ist die Führung vielleicht schon weg“, hörte man die bange Frage einer besorgten Frauenstimme kurz nach elf Uhr, nein, die Gruppe war noch nicht ins Gelände abgerauscht und eine zweite Führung zu den Hindernissen für die Vierspänner um 15 Uhr wäre auch noch geblieben.

Für Chefredeakteur Thomas Thelen ist der Morgen eine gute Gelegenheit, Freunde des Medienhauses mit dichten und selbstredend neuen Informationen aus erster Hand zu versorgen. Im Interview mit ALRV-Präsident Carl Meulenbergh ging es etwa um gerade für CHIO-Freunde wie für die heimischen Aachener absolut brennende Frage einer möglichen Geländeerweiterung. „Wie ist denn der Stand der Dinge in Sachen Geländeerweiterung?“, fragte Thelen den Präsidenten direkt, wohl wissend, dass die künftige Nutzung des benachbarten Areals rund um das verlassene und irgendwann dem Abriss anheimfallende Polizeipräsidium angesichts der vielen Akteure wie dem Land NRW, der Stadt Aachen oder auch dem Baubetrieb des Landes eine durchweg komplizierte Kiste ist.

„Wir stehen hier mit unseren Sportkollegen vom Nachbarverein PTSV im zweiten Glied“, stapelte Carl Meulenbergh eher tief, man kann jedoch sicher sein, dass der CHIO-Ausrichter Aachen-Laurensberger Rennverein all seinen Einfluss geltend machen wird, um dort weiteres Gelndes zu bekommen. „Wir könnten dann eben auch gleichzeitig Weltjugendturniere ausrichten“, stzte sich Meulenbergh für die CHIO-Verjüngung ein.

Der Geschäftsführer des Zeitungsverlages, Andreas Müller, kündigte seinerseits Neuerungen in der Geschichte des Verlagshauses an: „Ab dem kommenden Jahr wird der Zeitungsverlag in die Medienhaus Aachen GmbH umgewandelt,“, berichtet Müller exklusiv für die Besucher des Soerser Brunch. Der Schritt und der neue Name seien der gewandelten Medienlandschaft geschuldet, denn „die weitere Zukunft unserer Produkte ist immer mehr digital“, befand Müller, eine Entwicklung, die sich also künftig im Namen des bisherigen reinen „Zeitungsverlages“ niederschlagen müsse.

Dass der Verlag, oder besser künftig das Medienhaus, bestens aufgestellt ist, belegt eine weitere Mitteilung des Geschäftsführers vom Samstag. „Wir werden ab Anfang 2020 an gleicher Stelle einen Neubau beginnen“, sagte Müller, „einen Neubau, in dem die einzelnen Bereiche unserer Geschäftsfelder noch enger zusammenrücken werden“, kündigte Müller an.

Erst jüngst hat sich der Verlag erneut einem weiteren Geschäftsfeld zugewendet, man kooperiert seit kurzer Zeit mit dem Aachener E-Bike-Verleiher an öffentlichen Orten, der Velocity Aachen GmbH, „wir wollen Menschen verbinden, ob mit Worten oder Transportmitteln“, sagte der Geschäftsführer.

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