Nationenpreis der Dressurreiter: Rothenberger kann nur die Daumen drücken

Nationenpreis der Dressurreiter : Rothenberger kann nur die Daumen drücken

Der Dressurreiter startet nicht mit der deutschen Equipe. Da Rothenbergers Spitzenpferd Cosmo am Tag vor den Deutschen Meisterschaften in Balve aufgrund einer Kolik passen musste, war der Team-Weltmeister nicht für den Nationenpreis nominiert worden.

„Ich werde mit meinen Pferden arbeiten, aber natürlich so viel wie möglich vom Grand Prix verfolgen.“ Sönke Rothenberger ist am Donnerstag nur Zuschauer, wenn die deutsche Dressur-Equipe ab 9.30 Uhr in den Nationenpreis startet. Und kann Helen Langhanenberg, Dorothee Schneider, Jessica von Bredow-Werndl und Isabell Werth nur die Daumen drücken, wenn sie in Sachen Titelverteidigung beim CHIO antreten.

Da Rothenbergers Spitzenpferd Cosmo am Tag vor den Deutschen Meisterschaften in Balve aufgrund einer Kolik passen musste, war der Team-Weltmeister nicht nominiert worden. „Kurz darauf war mit Cosmo zum Glück wieder alles gut“, sage der 24-jährige Bad Homburger. „Schade ist es aber trotzdem, dass ich in Aachen nicht in der Equipe bin. Ich möchte meinen Namen sehr gerne einmal auf der Liste am Richterturm lesen.“ 2019 wird er dort definitiv nicht erscheinen, da er nicht im „Großen Dressurpreis von Aachen“ am Sonntag starten wird, sondern in der sogenannten CDI****-Tour, in der bereits am Mittwochabend der Grand Prix entschieden wurde. Den gewannen Rothenberger und Cosmo mit 81,370 Prozent souverän vor Isabell Werth (79,435) auf Emilio und der dänischen EM-Dritten Cathrine Dufour (78,043) auf Cassidy. Jill de Ridder (Aachen; 68,609) wurde 16.

„Ich will gutes Reiten zeigen und beweisen, dass Cosmo in der gleichen Verfassung wie bei den Turnieren zuvor war“, hat Rothenberger sich als Ziel gesetzt, denn in Aachen geht es auch um die Tickets für die EM in Rotterdam. Es wird ein spannendes „Fernduell“ mit dem Frauen-Quartett, das der 24-Jährige mit seinem Ergebnis am Donnerstag unter Druck gesetzt hat.

Die Chancen der deutschen Equipe auf die Titelverteidigung stuft Rothenberger hoch ein. „Wir haben eine sehr gute Mannschaft, während andere Länder wie Großbritannien oder die Niederlande nicht ihre stärksten Paare nach Aachen geschickt haben.“

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