Aachen: Krajewskis Traumritt mit Chipmunk beim DHL-Preis

Aachen : Krajewskis Traumritt mit Chipmunk beim DHL-Preis

Die vier ersten Plätze in deutscher Hand — das war ein Auftakt nach Maß für die Schützlinge von Vielseitigkeits-Bundestrainer Hans Melzer. Speziell Julia Krajewski (Warendorf) hatte sich nicht lumpen lassen. Mit Chipmunk erritt sie den Sieg in der Dressur zum Auftakt der Wettbewerbe um den DHL-Preis, mit Samurai du Thot erreichte sie zudem Platz vier.

Dazwischen reihten sich die in der Dressur regelmäßig sehr starke Bettina Hoy (Warendorf) mit Designer und Ingrid Klimke (Münster) mit Hale Bob ein.

Chipmunk, ein zehnjähriger brauner Hannoveraner Wallach, erreichte sogar ein Traumergebnis von nur 19,70 Fehlern. Zwei von drei Richtern bewerteten Krajewskis Ritt mit mehr als 80 Prozent.

Ingrid Klimke trat als letzte deutsche Starterin an und machte klar, dass das deutsche Team in Führung ging. Sie merkte gleich beim Anreiten, dass ihr 14-jähriger Oldenburger „an“ war. „Bobby“ mochte nicht erst auf die halbe Parade warten, bevor er angaloppierte, wollte Mitteltrab verstehen, wo sich Klimke mit ihm doch in Sekundenschnelle auf Schulterherein einigte. „Dafür hatten wir eine frische Trabtour, der starke Galopp war ein Traum“, schilderte Klimke. Der Dreiviertel-Blüter zeigte dann auch ein schönes Halten, die Traversale gelang sehenswert. Klimke hatte zuvor noch ihre liebe Gewohnheit gepflegt, sich eine gute Viertelstunde Mittagsschlaf zu gönnen, bevor nicht nur die Dressur, sondern das Springen über Gräben und Wälle und der zweite Teil der Vielseitigkeit, das Springen, folgen sollten...

(ust)
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