Aachen: Gute Aussichten für Julia Krajewski und Ingrid Klimke

Aachen : Gute Aussichten für Julia Krajewski und Ingrid Klimke

Die deutschen Vielseitigkeitsreiter starten heute mit guten Aussichten in die entscheidende Geländeprüfung: Die Deutsche Meisterin Julia Krajewski (Warendorf) liegt mit ihren Pferden Chipmunk und Samourai du Thot auf den Plätzen eins und zwei.

Mit Chipmunk erritt sie den Sieg in der Dressur zum Auftakt der Buschreiter-Wettbewerbe, mit Samurai du Thot erreichte sie Platz vier. Und weil sie mit beiden Pferden im Springen ohne Abwurf blieb, führt sie die Zwischenwertung mit 19,70 beziehungsweise 22,50 Minuspunkten an.

Ingrid Klimke (Münster) geht am Samstag als viertletzte Starterin ins Gelände. Nach der Dressur hatte sie mit Hale Bob auf dem dritten Platz gelegen, wegen eines Abwurfs im Springen fiel die Europameisterin aber einen Rang zurück. Sie steht bei 26,10 Minuspunkten. Zwischen die deutschen Frauen hat sich der Niederländer Tim Lips (23,30) geschoben, der mit Bayro als einer von elf Startern im Springen fehlerfrei geblieben war. Nach 13 Fehlerpunkten im Springen hat sich Bettina Hoy (Warendorf) mit Designer nach zwei Abwürfen und fünf Strafpunkten für Zeitüberschreitung aus der Spitzengruppe verabschiedet. Vor dem abschließenden Geländeritt heute ist die Amazone mit 35,50 Minuspunkten nur noch 17. Nach der Dressur hatte die 55-Jährige noch auf einem hervorragenden dritten Platz gelegen.

Das deutsche Team mit Krajewski, Klimke, Kai Rüder (mit Colani Sunrise; Blieschendorf) und Andreas Dibowski (Corrida; Döhle), das Titelverteidiger im Aachener Nationenpreis ist, geht mit 79,400 Minuspunkten mit einem guten Vorsprung als Führender in der Zwischenwertung vor Frankreich (90,900) und Neuseeland (92,500) ins Gelände. Dahinter folgt Australien (96,800). (ust/rau) Fotos: Michael von Fisenne

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