Aachen: Etschenberg und seine letzte Ehrung beim CHIO

Aachen : Etschenberg und seine letzte Ehrung beim CHIO

„Ich habe es genossen, und ich habe keine Wehmut, da ich weiß, dass ich auch in den nächsten Jahren immer wieder hier sein werde.“ Als Städteregionsrat Helmut Etschenberg (CDU) am Mittwoch dem Kanadier Eric Lamaze den Preis überreichte und mit dem Sieger und ALRV-Präsident Carl Meulenbergh für das Erinnerungsfoto posierte, war das seine letzte offizielle Amtshandlung beim CHIO Aachen.

Ende des Jahres verabschiedet sich der 71-Jährige vorzeitig in den Ruhestand. „Ich werde in dieser Woche noch jeden Tag hier sein, das ist quasi ein freiwilliges Pflichtprogramm“, freut sich Etschenberg auf die weiteren Turniertage. „Schon als Kind und Schüler bin ich immer zum CHIO gekommen.“ Am Mittwoch verfolgte der Städteregionsrat mit seinem Amtsvorgänger Meulenbergh, der damals noch unter dem Titel Landrat firmierte, und zahlreichen Ehrengästen, darunter unter anderem dem Ministerpräsidenten der Deutschsprachigen Gemeinschaft, Oliver Paasch, und Gisela Walsken, Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Köln, den „Preis der Städteregion“. Seit 1950 wird der Preis — „in Memoriam Landrat Pütz“ — beim CHIO Aachen ausgeritten.

Am Mittwoch gingen 51 Reiter in den Parcours. „Als Lamaze als erster Reiter unter 40 Sekunden geblieben ist, kam Dampf rein“, erweist sich Etschenberg, obwohl selbst kein Reiter, als ausgewiesener Fachmann. Der Städteregionsrat lacht: „Meine Großeltern in der Eifel hatten Arbeitspferde.“ Was ihn besonders beeindruckt? „Ich genieße unser tolles Aachener Publikum, das sich freut, wenn ein deutscher Reiter vorne steht, das aber auch applaudiert, wenn ein ausländischer Gast in Führung liegt.“

Übrigens: Die Städteregion informiert auf dem CHIO über touristische und kulturelle Highlights der Region. Zudem gibt es viele regionale Produkte am Stand zu entdecken.

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