CHIO-Partnerland 2018: China entzündet das Feuerwerk

Aachen : Das Partnerland 2018: China entzündet das Feuerwerk

Luftlinie liegen knapp 8000 Kilometer zwischen Aachen und Peking, doch der Aachen-Laurensberger Rennverein (ALRV) hat seit einigen Jahren einen ganz kurzen Draht zum Reich der Mitte. „Es ist klar, dass vor diesem Hintergrund immer wieder die Idee auftauchte, mit China zusammenzuarbeiten“, sagt Frank Kemperman, Vorstandsvorsitzender des ALRV.

2018 ist es endlich so weit, dass aus der Idee auch Wirklichkeit wird: China ist in diesem Jahr Partnerland des CHIO — das zweite außereuropäische nach Brasilien vor sechs Jahren.

Die Beziehungen des ALRV nach China sind vielfältig, so ist das CHIO-Team seit 2012 auch Mitausrichter eines Reitturniers im Olympiastadion in Peking. Und jedem, der die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking 2008 noch im Gedächtnis hat, dürfte auch den lautstarken Auftritt der „Manao — Drums of China“ nicht vergessen haben.

Gewaltige Trommeln

Die zwölf jungen Frauen mit ihren gewaltigen Trommeln werden auch bei der 90-minütigen Eröffnungsfeier für den lautstarken Höhepunkt der spektakulären Show am Dienstag ab 20 Uhr im Hauptstadion sorgen.

Doch damit ist es noch lange nicht genug: Die Körperkünstler des chinesischen Nationalcircus zeigen ihre halsbrecherische Akrobatik. Traditionelle chinesische Themen wie Ying und Yang oder die weltberühmte Terracotta-Armee werden von über 1000 menschlichen Mitwirkenden und 260 Pferden in eindrucksvollen und farbenfrohen Bildern auf den Rasen des Hauptstadions gebracht. „Mich freut insbesondere, dass viele Studenten und Schüler bei der Show dabei sein werden“, sagt Kemperman.

Untrennbar verbunden mit der chinesischen Kultur sind auch die Drachen- und Löwentänze, mit denen die Tanzensembles das Programm der Eröffnungsshow abrunden werden.

Und am Ende des Abends wartet noch der farbenprächtige Höhepunkt und stimmungsvolle Abschluss auf die Besucher. Denn die Geschichte Chinas ist untrennbar mit der Erfindung des Feuerwerks verbunden, und so wird das
gewaltige Schauspiel am Himmel an die Stelle des Flutlichts treten, das bis dahin die Darbietungen im Viereck erhellen wird. Die ALRV-Verantwortlichen hoffen auf eine ausverkaufte Veranstaltung, und wer keine Eintrittskarte mehr ergattern konnte, kann der Veranstaltung live im WDR am Bildschirm verfolgen. „Diese besondere Atmosphäre, Flutlicht, ein volles Haus, das ist auch für mich ein besonderes Highlight“, freut sich Kemperman auf den Startschuss.

(rom)
Mehr von Aachener Nachrichten