Beim Springen um den Allianz-Preis treten nur Bestplatzierte an

Beim Springen um den Allianz-Preis treten nur Bestplatzierte an

Wenn die 32 Starter am Samstag zum Allianz-Preis antreten, kann eigentlich kein Verlierer dabei sein. Denn alle, die sich hier dem Wettbewerb mit einem Umlauf und anschließender Siegerrunde stellen dürfen, gehören schon zu den Gewinnern beim CHIO.

Startberechtigt sind die jeweils besten acht Starter aus dem Turkish Airlines-Preis, dem NRW-Preis und dem ersten Umlauf des Nationenpreises sowie die jeweils besten Vier aus dem StädteRegion-Preis und dem STAWAG-Preis.

Und so hat es der Parcours für den Allianz-Preis — wie könnte es anders sein — natürlich wieder in sich, auch wenn es relativ gemächlich anfängt. Doch dann hat Parcoursbauer Frank Rothenberger für Ross und Reiter wieder etwas in die Soers gestellt, das er fast liebevoll Aufgabe nennt: Triple Bar, Oxer und der Doppel-Steilsprung bilden eine technische Linie, die volle Aufmerksamkeit erfordert.

Und kurz bevor die Paare „zuhause“ sind, also die Ziellinie erreicht haben, steht noch eine weitere Herausforderung bereit: Die letzten drei Hindernisse bilden erneut eine Einheit, die für die erfolgreiche Überquerung in einem Guss geritten werden muss und sicher wieder Fehler provozieren wird. Zumal hier auch noch zum Abschluss eine zweifache Kombination vorgesehen ist.

Qualifiziert für die Siegerrunde sind entweder die zehn Besten des ersten Umlaufs oder — falls die Zahl größer sein sollte — alle Fehlerfreien. Geritten werden dann die Hindernisse 1, 2, 3, 7 b und c, 8, 9, 10 — sowie die beiden Hindernisse 14 und 15, die neu in den Kurs aufgenommen werden.

(rom)