Auch junge Reiter können sich beim CHIO Aachen 2018 präsentieren

Aachen : Auch junge Reiter können sich beim CHIO präsentieren

Beim CHIO in Aachen gehen die besten Reiter und Pferde der Welt an den Start, zu den Favoriten gehören nicht selten auch die deutschen Starter. Das hat nicht nur mit dem gewissen Talent der jeweiligen Reiter zu tun oder dem Glück, ein besonders gutes Pferd satteln zu dürfen. Gerade beim CHIO wird die Förderung der Reiterjugend mit in den Blick genommen.

Ein gutes Beispiel dafür ist der U 25-Springpokal, dessen Qualifikation am Mittwoch Guido Klatte auf Coolio gewonnen hat. Knapp hinter ihm landete Laura Klaphake, eine der besten deutschen Nachwuchsspringerinnen. Das Nachwuchsspringen ist ein gut gesetztes Sprungbrett zu den Senioren, denn der Weg zu den Profis ist lang.

Das wissen die Organisatoren des CHIO vom Aachen-Laurensberger Rennverein genau. Deshalb wurde auch das sogenannte Aachen Youngsters ins Leben gerufen. Das besteht seit 2017 aus den „Aachen Dressage Youngsters“ und den „Aachen Jumping Youngsters“.

Dort kämpfen die besten Nachwuchsreiter Deutschlands in den Großen Preisen um die Titel der Hallenchampions — in vier Altersklassen. In diesem Jahr findet die Veranstaltung ab dem 29. November statt. Erst gehen die Springer an den Start, eine Woche später die Dressur-Reiter, bei ihnen ist das Starterfeld sogar international.

CHIO erweitern

Kein Geheimnis ist auch, dass der ALRV gerne das Gelände für den CHIO erweitern würde. Carl Meulenbergh, Präsident des ALRV, sagt: „Das Turnier würde sich dadurch höchstwahrscheinlich nicht zeitlich erweitern, aber gerne würde ich mehr für unsere jungen Reiter tun. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Wettbewerbe für sie erweitert werden.“ Dadurch könnte dann auch der Weg zu den Profis wieder ein kleines Stück erleichtert werden. Und das würde den Nachwuchsreitern bestimmt gefallen.

(tys)
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