Aachen: Ahlmann gewinnt wie im Vorjahr den Allianz-Preis

Aachen : Ahlmann gewinnt wie im Vorjahr den Allianz-Preis

Und er hat es schon wieder getan: Wie im Vorjahr setzte sich Christian Ahlmann im mit 770.000 Euro dotierten Allianz-Preis durch. Dass der 44-Jährige die Siegprämie in Empfang nehmen konnte, entschied sich letztendlich durch eine Winzigkeit.

Hans-Dieter Dreher war als Schnellster des Umlaufs als Letzter in die mit 14 fehlerfreien Startern besetzte Siegerrunde gegangen und kratzte energisch an der Zeit von 47,75 Sekunden, die Ahlmann bereits als zweiter Reiter vorgelegt hatte.

Am Ende fehlten dem 46-Jährigen knapp drei Zehntel, um Ahlmann den Sieg streitig zu machen. „Ich hatte gesehen, dass Christian Ahlmann sehr, sehr schnell unterwegs war. Es hat nicht gereicht für mich“, sagte Dreher.

Qualifiziert für den Allianz-Preis waren die Bestplatzierten der Wettbewerbe im Laufe der Turnierwoche. Und doch nahm der Umlauf bereits große Namen aus dem Wettbewerb: Eric Lamaze und McLain Ward scheiterten ebenso wie Gregory Wathelet oder Elizabeth Madden.

Sechs Starter ohne Abwurf

In der Siegerrunde zählte dann nur noch: Tempo machen und fehlerfrei bleiben. Doch auch hier blieben von den 14 Startern nur sechs ohne Abwurf, und Ahlmann hatte eine Zeit vorgelegt, die im Schnitt mehr als zwei Sekunden besser war als die der Konkurrenten. Auch Dreher als letzter Reiter musste sich schließlich mit dem zweiten Rang begnügen — hinter Ahlmann und Caribis Z.

In der ersten Prüfung des Tages — dem U25-Springpokal — hatte sich zuvor mit einer fehlerfreien Vorstellung im Stechen Richard Vogel auf Solitär durchgesetzt.

Seine Zeit von 41,25 Sekunden verwies Cedric Wolf (Cho Chang/42,67) und Justine Tebbel (Light Star/43,13) auf die Plätze.

(rom)