Aachen: 26 Hindernisse und 36 Sprünge warten

Aachen: 26 Hindernisse und 36 Sprünge warten

Pünktlich zum Auftakt der Vielseitigkeit spielte das Wetter wieder mit. Genauso, wie die Sonne aufs Dressurstadion strahlte, war der ohnehin braun gebrannte Bundestrainer Hans Melzer mit sich und der Welt zufrieden.

Drei Deutsche lagen nach der Dressur, der ersten Teildisziplin, auf den vorderen Plätzen: Michael Jung war mit Sam auf Platz 1 geritten, gefolgt von der ewigen Dressurgröße Ingrid Klimke auf Abraxxas und Kai Rüder auf Le Prince des Bois. An ihre Fersen hefteten sich die beiden Australier Sam Griffiths auf Happy Times und Clayton Fredericks auf Bendigo.

Heute steht die große Entscheidung im Gelände an, und es gibt wohl keinen Vielseitigkeitsreiter, dessen Adrenalin am Cross-Country-Start nicht auf Höchstniveau liegt. 26 Hindernisse mit insgesamt 36 Sprüngen sind beim DHL-Preis auf rund vier Kilometern Strecke zu bewältigen.

Die Paare müssen eine Geschwindigkeit von 570 Metern pro Minute zurücklegen, um in der erlaubten Zeit zu bleiben. „Kampflinie reiten” hatte der deutsche Bundestrainer bereits zuvor als Losung an die deutschen Starter ausgegeben, um keine Strafpunkte zu kassieren.

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