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Melbourne: Behrend fühlt sich „fit wie nie”

Melbourne : Behrend fühlt sich „fit wie nie”

„Ich fühle mich so fit wie noch nie”, zeigt sich Tomas Behrend im AZ-Gespräch kurz vor seinem ersten Qualifikations-Match (am Donnerstag gegen den Franzosen Florent Serra) für die Australian Open voller Optimismus.

Wohl mit Recht: Bei seiner ersten Turnierteilnahme in diesem Jahr im indischen Chennai nutzte der Alsdorfer gegen Andrei Pavel (Rumänien) und Albert Portas (Spanien) seine Außenseiterrolle zu überzeugenden Siegen.

Erst im Viertelfinale war gegen den Argentinier Juan Ignacio Chela Schluss. „Unnötig” sei diese Niederlage gewesen, ärgert sich Behrend kurz. Wenngleich alsbald die Freude überwiegt.

2002 war „keine gute Saison”: Meniskusschaden im Februar, Bänderriss im Oktober - just, als er sich beim Aachener ATP-Turnier beweisen wollte. „Die Erwartungen waren also sehr niedrig”, blickt Behrend auf den Start ins neue Tennisjahr zurück.

In Chennai hat er vor allem Selbstvertrauen gewonnen. Der Auftritt auf der „großen Bühne” in Melbourne kann kommen.

In den letzten drei Jahren überstand Behrend jeweils die Qualifikation, 2000 schaffte er es zudem in die zweite Runde. Und dass im vergangenen Jahr in Runde 1 Schluss war, das hatte auch mit Lospech zu tun. War sein Gegner doch kein geringerer als der spätere Turniersieger Thomas Johansson.

Was er sich diesmal vorgenommen hat? „Einfach mein Spiel zu verbessern, meine Leistung zu stabilsisieren”, gibt sich Behrend bescheiden und realistisch. Träumen wird das Publikum daheim - gerade jetzt, da mit Nicolas Kiefer und Thomas Haas die populärsten deutschen Spieler verletzungsbedingt absagen mussten.

Schüttler gesetzt

Daviscup-Spieler Rainer Schüttler, der nach einem Sieg gegen den Argentinier Gaston Gaudio im Viertelfinale von Sydney steht, ist als einziger deutscher Spieler bei den am 13. Januar beginnenden Australian Open gesetzt auf Position 31.