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Frickenhausen: Aus für Jülich/Hoengen im ETTU-Pokal

Frickenhausen : Aus für Jülich/Hoengen im ETTU-Pokal

Nach der 1:3-Hinspiel-Niederlage im Halbfinale des ETTU-Pokals gegen den TTC Frickenhausen hatte die SIG Combibloc Jülich/Hoengen das Aus vor Augen.

Die erneute 2:3-Niederlage bestätigte am Sonntag die Erwartungen der Experten, dass sich Jülichs Gegner für das Europapokal-Finale qualifizieren werden.

Dennoch: Das trotz der Niederlage günstige Satzverhältnis aus dem Hinspiel hatte die Herzogstädter von einem Coup träumen lassen.

Dieser Gefahr bewusst, boten die Schwaben - bis auf den französischen Nationalspieler Damien Eloi, der im Hinspiel enttäuschte - das stärkste Trio auf: Ding Song, Peter Franz und Jens Lundquist sollten es für die Gastgeber richten.

Der als „China-Killer” berüchtigte Belgier Philippe Saive unterlag im ersten Einzel hauchdünn gegen den Abwehr-Ästheten Ding Song. Die Chancen des Euregio-Teams schrumpften weiter.

Und dabei hatte die Combibloc-Crew, was die Spekulationen bezüglich der gegnerischen Aufstellung anbelangt, den Nagel auf den Kopf getroffen.

„Wir haben goldrichtig aufgestellt; uns ist eine riesengroße Chance durch die Lappen gegangen, Frickenhausen auf der Ziellinie zu überholen”, kommentierte Teamchef Christian Dreher.

Denn Tomasz Krzeszweski bot gegen Peter Franz eine Topleistung und besiegte den Nationalspieler mit 3:0.

Doch SIG-Spitzenspieler Trinko Keen enttäuschte als klarer Favorit im dritten Einzel gegen Jens Lundquist; somit waren die Würfel beim Zwischenstand von 2:1 endgültig zu Gunsten Frickenhausens gefallen.

Die anschließenden beiden Einzel, Krzeszewskis Sieg über Ding und Saives Niederlage gegen Franz, waren ohne sportliche Bedeutung.